BKK – Wird halt nie langweilig

“Ham and Cheese?” ist mittlerweile immer das Erste was ich hier morgens zu hören bekomme, wenn ich mich nach dem Aufstehen in den “Vorhof” meines Hostels schleppe. Und wie jeden morgen bin ich wieder gespannt wie ein Flitzebogen, ob ich heute wohl mal meinen Tee dazu bekomm. Seid fünf Tagen bestell ich jeden morgen das Käse-Schinken Sandwich mit einem Tee bei unserer reizenden Bar/Reception/Cleaning and Cooking lady aber leider blieb der Tee bis jetzt immer aus…

Erkennen wie gut ich mich in diesen Teil der Welt bereits eingelebt hab, tu ich an Hand der Tatsache, dass ich noch nie wirklich den Drang verspürt hab mal nach zu haken, wo denn der Tee eigentlich geblieben ist. :D Okay, nun weiss ich – Tee gab es auch heute wieder nicht – dafür aber eine Banane?! Wie es sich hier gehört nahm ich diese natülich mit einem freundlichen lächeln und nicken entgegen, bedankte mich mit einem zufreidenen “kobkun krab” und widmete mich dem Konsum meiner Erwerbschaft.
Der Unterhaltung diente heute primär ein wie gewohnt waghalsiger Thai mittleren Alters, welcher mit geradezu artistischem Geschick auf der oberen Stufe einer etwa 1,80m hohen freistehenden Leiter balancierte um die Lampen zu putzen.

Wie dem auch sei – mein mittlerweile dritter Bangkok Aufenthalt ist nun leider fast wieder vorbei und entgegen allen Kritikern kann ich immer noch nicht die geringste Abneigung gegen diesen lauten, dreckigen und chaotischen Flecken von Land verspüren. Urheber daür dürften wohl die unbegrenzten Möglichkeiten und das diesen zu Grunde liegende Chaos darstellen. Anders als die ersten zwei Male bei denen ich in Silom zuhause war, hab ich mich diesmal in einem Hostel unweit der Kao San Road eingenistet. Wie gewohnt prima Hostel mit massenhaft lieben Menschen und die Kao San um die Ecke. Das Einzige was etwas nervt ist der Umstand das ich fast ausschließlich Leute kennen lern, die den nächsten Tag wieder weiter ziehen. Auch wenn es irgendwie schon seinen Witz hat jeden Tag mindestens 5 neue Leute kennen zu lernen, mit denen man dann feiern geht als wenn man sich schon seid 10 Jahren kennt und am Ende ihre halbe Lebensgeschichte kennt, wird das nach ner Woche irgendwann etwas anstregnend. Wie gerufen hab ich dann natürlich vorgestern noch eine bezaubernde kleine ortsansässige Filipina kennen gelernt, die meinen Trip noch mit etwas Tiefgang und Konsistentz verfeinert hat.

Nun da ich nur noch etwa eine Flugstunde von Berlin entfernt bin und mein nächster BKK Aufenthalt sich aller frühestens in 12 Monaten einstellen wird, bin ich zum ersten mal sogar ein bisschen traurig nicht noch länger da geblieben zu sein.

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Voll in Palma

Es war ein grauer Februarabend, als wir uns mal wieder bei Psycho zur allwöchentlichen alkoholinduzierten Betäubung trafen. Ursprünglich stand im Raum das wir gegen 9 irgendeiner Rockveranstaltung in der CD-Kaserne beiwohnen könnten woraufhin ich mit den Worten “Och joa, is mal was Anderes” meine grundsätzlich positive Einstellung zu diesem Vorhaben bekundete. Das es letztendlich ca. 11 Uhr geworden war, bis wir uns dann mal von Psychos Couch loseisen konnten und anstatt in der CD-Kaserne im GDS landeten, sollte dramaturgisch allerdings noch die unwesentlichste Wendung des Abends darstellen. Als sich das GDS irgendwann gegen 3 mehr und mehr lehrte und wir einen Pegel erreicht hatten, bei dem der Heimweg keine Option mehr darstellte, starteten wir wieder mal die ach so vertraute Koggediskusion.

Da diese recht kontrovers ausfiel und wir natürlich reichlich betankt waren, beschlossen wir also kurzer Hand nach Paris zu fliegen. Etwa drei Stunden später saßen Flo, Bela, Basti und ich dann in einer Boing 747 auf direktem Weg nach Mallorca. Mir ist durchaus bewusst das Paris weder auf Mallorca noch überhaupt irgendwo in Spanien zu finden ist aber irgendwie hat sich das wohl so ergeben. Nehme an es gab so kurzfristig keine Flüge mehr nach Paris…

Als wir in Palma dann aus dem Flugzeug stiegen packte uns bereits ein wenig die Reuhe, da wir schon wieder einigermaßen nüchtern und ziehmlich müde geworden waren. Auch der Kater setzte nun langsam aber sicher ein. Für mich war das allerdings vergessen, als wir den Flughafen verließen und wir von ca. 15°c, der Sonne und der vertrauten Palmenallee begrüßt wurden. Dank meinen Gefährten mussten wir leider erst stundenlang durch die Stadt irren, bevor wir dann endlich ein nettes Cafe zum Frühstücken aufsuchten. Im Cafe gab es dann feinsten Salat, ein Sandwich und nen frisch gepressten O-Saft für mich und Baguettes, Buttergebäck und Kaffee für die Anderen. Mega das Frühstück und ausser dem sterbenden Basti gings uns danach eigentlich auch schon fast wieder gut :D Aufgrund der Tatsache, dass es mit unserem Kellner bei jeder Anfrage zu geringfügigen Verzögerungen kam, war es bereits 12 oderso als wir das Cafe wieder verließen. Nun schlenderten wir noch ein wenig um die Kathedrale der heiligen Maria herum und am Strand entlang, bis wir ein lauschiges Plätzchen fanden, an dem wir uns für ein kleines Nickerchen niederließen. Bis dahin war das Wetter echt traumhaft. Als wir wieder aufwachten war es leider bereits ziemlich bewölkt. Die nächsten Stunden brachten wir dann vergebens damit zu ein Tapas Restaurant zu suchen (wie ich mittlerweile herausgefunden hab, suchten wir im falschen Teil der Stadt). Nachdem wir also völlig entkräftet aufgegeben hatten, ließen wir uns einfach einem Steakhouse nieder, um uns wie Basti es terminierte “nen fetten Fleischlappen rein zu prügeln”. Geschmeckt hat der ok, war dafür allerdings maßlos überteuert. Nachdem Flo und Bela wo anders noch einige Biere geleert hatten, war es bereits wieder dunkel und wir beschlossen den Rückweg zum Flughafen an zu treten (die fürsorgliche TUI-Angestellte hatte uns glücklicherweise auch gleich noch einen Rückflug gebucht). Mit dem Abturn im Gepäck wankten wir nun auf der Hauptstrasse durch Regen und Wind zurück zur Bushaltestelle. Dann kam eigentlich nur noch die übliche Heimreiseprozedur.

Letzten Endes waren wir zwar nicht mal für 20 Stunden auf der Insel und standen die meiste Zeit kurz vor dem Kreislaufzusammenbruch aber in einem Punkt waren und sind wir uns alle einig: Das warn verdammt geiler Tag und die ganze Aktion war echt jeden Cent wert!

 

 

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Ein Monat mit Ivy in Hong Kong

Um es schonmal vorweg zu nehmen: Hong Kong is der Hammer!
Länger leben ist da denke ich nicht so der Hit aber für ein paar Wochen MUSS man da mal gewesen sein! Unglaublich lebhaft und vielseitig.

Das erste bemerkenswerte Merkmal Hong Kongs sprang mir bereits beim Landeanflug ins Auge: Eine unglaublich riesige Smogwolke, die die ganze Stadt in einen komplett undurchsichtigen Schleier hüllt. Als das Flugzeug in sie eintauchte, hats sich nen bisschen angefühlt wie ins Meer zu stürzen :D
Also das ist da unten echt ganzschön krass und wäre auch schon der erste Grund warum ich da nicht lange leben könnte.
Naja wie auch immer. Nachdem die gute Ivy mich vom Flughafen abgeholt hatte und noch gar nicht so recht glauben konnte das ich tatsächlich da war, gings erstmal zum Hostel.
Ein Einzelzimmer in der ChungKing Mansion hatte ich mir gebucht. Das Zimmer selbst war der Hammer, das Gebäude und die Gegend allerdings super wiederlich (dafür aber zentral und günstig). Allein auf dem Weg vom Hauseingang zum Fahrstuhl versuchten mir jedesmal mindestens 3 Pakistanis oder Inder irgendwelche gefälschten Rolex, Drogen oder Telefonkarten an zu drehen. Komischer Weise schien die Wartezone für den Fahrstuhl (in der man schonmal so seine viertel Stunde stand bis man dran war) für die irgendwie heilig zu sein. Sobald man da stand sprach einen niemand mehr an..
Später zog ich dann von besagtem Hostelzimmer für etwa 2 Wochen mit Ivy in eine WG mit nen paar Engländern. Diese befand sich in Jordan und damit in einer etwas “besseren” Gegend (man wird auf der Strasse nicht permanent vollgelabert).
Das wohl Einprägsamste an Hong Kong war für mich das Essen. Hier hat Ivy es tatsächlich geschafft mich für diesen ganzen Kram aussm Meer zu begeistern! Eine unvorstellbare Vielfalt an Küchen, Gerichten und Qualitätsstandards hat da nicht für einen Tag Langeweile aufkommen lassen. Ne Auswahl an komischem Zeug, das ich da so in mich rein gestopft hab, gibts in den Bildern zu begutachten ;)
Neben dem Essen kann man in Hong Kong auch ziehmlich gut wandern. So blöd wies klingt aber obwohl da echt schon genug Menschen pro Quadratkilometer zusammen kommen, kommt auch noch dazu das nur ca. ein Viertel des Stadtgebiets bebaut ist.. Der größte Teil der Stadt besteht aus Bergen und unzähligen Wanderwegen, die zwar leider genau so hoffnungslos überrannt sind wie alles andere in der Gegend auch aber rockt trotzdem!
Zwischen drin bin ich auch noch nen paar mal shoppen gewesen, was in HK definitiv auch zu den Hauptattraktionen gehört (ich weiss, Konsum dies das aber das wars hier echt mal Wert). In der Innenstadt sind westliche Marken zwar sogar noch um einiges teurer als in Europa aber wenn man sich mal ein wenig von der Stadt distanziert, gibts hier sogar Originale zu Imitatpreisen (der orangene Oneilpulli hat mich zum Beispiel ganze 9 Euro gekostet).
Ausserhalb von HK waren wir nur einmal unterwegs und das in Form eines Tagestrips nach Macao. Dank Macaos langjähriger kolonialer Prägung kann man auch hier nicht so richtig von China sprechen. Immer noch ein wenig angenehmer aber im Gegensatz zu HK trotzdem schon ganz schön mies. Es gillt als Las Vegas des Ostens, was natürlich die Creme de la Creme der chinesischen Geschäftsleute anzieht. Diese rotzen aus irgendwelchen Gründen laufend überall hin und sind megaunfreundlich und arrogant bis zum geht nicht mehr. Auch der Rest der Stadt hat mich net wirklich vom Hocker gehauen (bei Tageslicht wohl die hässlichste Stadt in der ich je gewesen bin) aber mit ivy zusammen hats trotzdem Spass gemacht und um so schöner wars dann wieder zurück in HK zu sein :)
An sonsten haben wir wie gesagt die meisste Zeit mit Essen, kulturellen und unterhaltenden Aktivitäten und der einen oder anderen Wanderung zu gebracht.
Alles in Allem ne atemberaubende Stadt in der es für jeden Geschmack verdammt viel zu tun gibt! Lang bleiben würd ich hier auf Grund der massiven Luftverschmutzung und dem Lärm, vor dem man nirgends (auch nicht in der Wohnung oder den Bergen) in Sicherheit ist, eher weniger aber wenn man mal nen Monat über hat, gibts glaub ich wenige Städte auf unserm Planeten aus denen man so viel rausholen kann wie hier!

 

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The days after Karratha

Also wie gings weiter..
Nachdem ich mich in Karratha schweren Herzens von Ivy verabschiedet hatte, machte ich mich gemeinsam mit nem Typen, den ich auf ner Baustelle kennen gelernt hatte, und seinem Auto auf nach Broome. Angekommen musste ich mir natürlich erstmal was gönnen und zog ins teuerste Hostel der Stadt, welches eigentlich eher wie ein Wellnesshotel mit Mehrbettzimmern aussah :D
So superviel ist in Broome ansonsten auch gar nicht passiert. Hab im Prinzip die ganze Zeit damit zu gebracht am Strand/Pool rum zu chillen, die ein oder andere Sehenswürdigkeit an zu schauen, Leute kennen zu lernen und mich mit diesen dann zu betrinken. Quasi wien Pauschalurlaub!

Ne Woche später ging es dann mit zwei Franzosen und einem Engländer weiter in Richtung Kimberleys. Die Kinberleys sind ein Landstrich am nördlichsten Ende von Western Australia, welcher zwar größer als Deutschland ist aber trotzdem nicht mehr als 38 000 Einwohner beherbergt (wobei Deutschland unter Betrachtung der demografischen Prognosen da ja bestimmt auch bald hin kommt >.<). Wie auch immer, die Gegend da ist auf jedenfall ziehmlich unberührt und wild (mit Abstand der wildeste Teil meiner Australienreise) und das war geil! Alle möglichen Tiere tummeln sich hier, wobei für mich die rauhen Mengen an Fledermäusen und Krokodilen am einprägsamsten waren. Da es hier ausschließlich Schotterstrassen gibt, hatten wir natürlich einen Geländewagen und befuhren mit diesem die Gibb-River und der Kalumburu Road. Der sightseeingtechnsiche Höhepunkt unserer Reise waren die “Mitchell Falls”, welche aus drei recht großen kaskadierten Wasserfällen bestehen und schon ziehmlich weit ab vom Schuss lagen. Nachdem wir von diesen hinreichend entzückt waren, beschlossen wir auch noch eins zwei Tage im “beschaulichen” Kalumburu (einer Aboriginiecommunity) zu verbringen, welches wohl mit Abstand das Maximum an “ab vom Schuss” darstellt.
Hier haben wir dann erneut zu spüren bekommen, wie verheerend sich die Abwesendheit eines Wettbewerbsmarktes auf das Portmonai von Touristen auswirkt. In den beiden einzigen Shops der Stadt gab es fast ausschließlich abgelaufene Lebensmittel, bei welchen die Preisauszeichnungen auf misteriöse Weise abhanden gekommen zu sein schienen. Viel bequemer war es so für die Kassierer von uns das vierfache des eigentliches Preises zu verlangen. Nachdem wir dann alle unser Tetrapack Eiskaffee für jeweils 10 und Lucy ihr Päckchen Tabak für 50 Dollar aus dem Laden getragen hatten, konnten wir diese aber wenigstens so richtig genießen :D Dazu sei gesagt das die preisliche Akzeptanz für Kaltgetränke nach ner Woche ohne Kühlschrank oder Klimaanlage bei Temparaturen von über 40 Grad regelrecht durch die Decke schießt ;)
Naja, damit aber noch nicht genug. Als wir das Kaff dann wieder verlassen wollten, dafür allerdings noch mal tanken MUSSTEN, traf uns die Monopolistenkeule wieder direkt ins Gesicht. Der Besitzer der Tankstelle musste uns leider mitteilen das die Tankstelle für heute geschlossen ist aber am nächsten morgen könnten wir wieder tanken. Doof für uns da wir ja nirgends campen dürften (alles Aboriginieland) und das kostet natürlich richtig wenn man erwischt wird. So ein Glück das er den einzigen Campground der Stadt besitzt, da “könnten” wir ja für 25 Dollar pro Nacht pro Person bleiben wenn wir “wollen”. Nachdem wir dann am nächsten morgen für 3,10 Dollar pro Liter Diesel unseren Tank wieder voll gemacht hatten schworen wir uns lieber zu verrecken bevor wir wieder hierhin zurück fahren :D
Mal wieder eine sehr interessante Erfahrung, hab viel gelernt!
Da über die Hälfte der Bilder in diesem Post ausschließlich von diesem Ausflug sind, belass ichs jetzt mal dabei. Sein Ende fand der Trip nach ca. 2 Wochen in Kununurra, nem recht kleinen am Great Northern Highway gelegenen und von Krokodilen und besoffenen Aboriginies belagerten Örtchen.

Hier verbrachte ich noch nicht einmal eine Nacht bevor ich ein Mädel traf, welches mir anbot das ich mit ihr und ihren australischen Kumpels am nächsten Tag weiter nach Darwin fahren könnte (und angeblich auch Abends da wär). Gesagt getan wurde ich am nächsten morgen pünktlich um 10 von einem der Dudes am Hostel abgeholt. Als ich mich dann bei Ihm im Garten niederließ musste ich allerdings schnell erkennen, dass sein Kumpel ein wenig andere Pläne hatte. So gegen elf erwachte er, immer noch vollkommen besoffen aus seinem Koma und präsentierte sich mir mit nicht mehr als einer zerrissenen Jeansshorts und einem Schnürsenkel bekleidet. Ca. 10 selbst Gedrehte und gefühlte 947382928 “Fucks” später beschloss er auf zu stehen und Geld für den Sprit zu organisieren, den wir ja benötigen würden, um nach Darwin zu fahren. Als er dann irgendwann gegen 14 Uhr anstatt mit dem Geld nur mit Beschwerden über all diese “fucking idiots” auftauchte und anfing darüber zu philosophieren, an welchen Stellen er auf dem Weg nach Darwin für wie viele Tage mit welchen Leuten durchchillen wollte, bedankte ich mich nochmal recht herzlich für das Angebot und fuhr zurück zum Hostel. Irgendwie hatte ich zu dem Zeitpunkt einfach überhaupt gar keinen Bock drauf mit denen noch x Tage lang durch die Gegend zu eiern, falls wir denn überhaupt noch irgendwann loskommen sollten.
Die Wartezeit beim Trampen betrug dummer Weise ebenfalls mehrere Tage, da von hier aus saisonbedingt so gut wie niemand nach Darwin fuhr. Ich schluckte also all meinen Stolz runter und buchte den maßlos überteuerten Greyhoundbus, mit welchem ich am Abend des nächsten Tages wohl behalten in Darwin an kam.

Was kann man nun zu Darwin groß sagen… Die wohl höchste “betrunkene und verwahrloste Aboriginies”-Dichte der Welt (ja ich fands echt noch schlimmer als in AS), JEDEN abend Party (wie auf Malle) und bis auf den Stadtstrand ist alles voller Krokodile und Quallen. Auf Kakadu- und Litchfield nationalpark (wohl das Einzige wirklich geniale in der Gegend) hatte ich nach Karijini und den Kimberleys keine wirkliche Lust mehr. War halt am Ende der Kimberleys schon recht abgestumpft und wollte mir die Parks nicht damit versauen. Also hab ich im Prinzip das gemacht was in Darwin alle machen, mich nen paar Tage volllaufen lassen und Party gemacht :D Und die gute Paula aus der Western Beach Lodge (Perth) hab ich hier wieder getroffen! Als das dann zu langweilig wurde und ich kulturell alles abgegrast hatte, hab ich gedacht ich sollte vielleicht weiter gen Süden. Gesagt getan hab ich mir nen Wohnmobil für ne Relocation gemietet (man bekommt das Wohnmobil und etwas Spritgeld für lau und muss es dafür nur in X Tagen in einer anderen Stadt wieder abgeben), welches 8 Tage später in Adelaide auf nem Parkplatz zu stehen hatte!
Für diesen Trip hab ich mich mit 3 andern Deutschen zusammen getan, die genau wie ich einfach nur weg wollten aus Darwin. Und was auf den folgenden über 4000 km so alles passiert ist das erfahrt ihr….

…jetzt! Los ging das Drama schon als ich das Schiff abgeholt hab.. Also ich wusste ja das es nicht klein sein wird aber das es so riesig hätt ich auch nciht erwartet… Und das hat man dann auch am Verbrauch gemerkt: Wenn wir konstant 80 gefahren sind haben wir so knappe 15 Liter verbraucht! Insgesamt katapultierte das unsere Spritrechnung für den gesamten Trip von den hypothetischen 500 auf über 1200 Dollar! Naja, dafür wars halt Reisen auf höchstem Standard :D
Auf dem Weg gabs ausser Alice Springs, dem Ayers Rock und seiner Umgebung und der alten Opal-Miningstadt “Coober Pedy” eigentlich auch nicht viel zu sehen. Der einzige längere Stopp war beim Ayers Rock, den Olgas und dem Kings Canyon geplant (alles beim Rock). Da sich allerdings noch lange bevor wir dort ankamen der Turbo unseres Campers verabschiedete, hatten wir dann auch noch ein paar Tage in Alice Springs. Soweit ganz nett eigentlich, fand es jetzt nicht so schlimm wie viele es immer gemacht haben. Hier haben wir uns dann die Hauptstützpunkte einiger besonderer kultureller Instiutionen wie die School of Air (Onlineschule für Outbackkinder), die Royal Flying Doctors (sollte denke ich selbsterklärend sein) und die berühmte Telegraphenstation (der Ursprung der Stadt) zu Gemüte geführt und ne Menge im Freibad gegammelt! Vom Ayers Rock haben wir alle genau das bekommen was wir erwartet haben, einen ziehmlich großen Stein, nicht mehr und nicht weniger :D Entgegen allen meinen Befürchtungen haben wir das Wohnmobil dann auch trotzdem noch einigermaßen heil in Adelaide abgeliefert und alle waren glücklich!

Da ich zu diesem Zeitpunkt schon meinen Flug von Melbourne nach Hong Kong gebucht hatte, blieb ich nur für ein paar Tage in Adelaide. Abgesehen vom für meine damaligen Verhältnisse ziehmlich frischen Wetter fand ich das etwas schade, weil Adelaide mir vom Flair und dem Hostel in dem ich war echt sehr gut gefallen hat… Naja, dafür freute ich mich auch schon riesig auf Hong Kong :) Von Adelaide nach Melbourne bin ich dann mit nem ziehmlich interessanten Dude gefahren, dessen Lebensinhalt eigentlich nur aus Reisen, Snowboarden und Daytrading zu bestehen schien. Nach einigen ziehmlich guten Gesprächen mit ihm verabschiedeten wir uns dann in Melbourne wieder voneinander.

In Melbourne gab es eigentlich nur noch organisatorsiches zu erledigen und dann hab ich mich noch mit dem guten Jan getroffen. Seit der Grundschule miteinander befreundet und volle 10 Jahre zusammen in einer Klasse gewesen, hatten wir uns seid Jahren nicht mehr gesehen und jetzt mehr oder weniger durch Zufall traf man sich am anderen Ende der Welt. Das war schon witzig!
Und so endete mein unglaubliches Jahr in Australien dann auch. Davon, das ich wahrscheinlich gar nicht für so lange abwesend sein sollte, hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung…

 

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So, jez bin ich raus aus Karratha!

So da bin ich nun wieder, nach über 4 Monaten wurds ja auch langsam mal wieder Zeit.
Aber dieses Mal kann ich mich Gott sei dank auch nicht damit raus reden das nix passiert ist.

Bin mittlerweile seit fast zwei Monaten aus Karratha raus und hab seit dem so einige Kilometer zurückgelegt!
In Karratha hab ich noch regulär bis anfang August weiter gearbeitet und danach nur noch einige eingestreute Projekte zur Vollendung gebracht. Dazwischen hab ich die meiste Zeit mit der guten Ivy in Nationalparks, auf Tagestouren oder im häuslichen Umfeld verbracht.
Letztenendes muss ich sagen war das ne verdammt geile Zeit.

Den ersten großen Ausritt unternahmen wir in den Millstream Nationalpark, in welchem es zu der Zeit noch verhältnismäßig kalt war. Da der Park doch recht weit im Innenland liegt, sanken die Temperaturen hier Nachts auf unter 10 Grad, was hier in Australien einfach nur bitter kalt ist. Naja, nichts desto trotz haben wir es uns nicht nehmen lassen unser Zelt – anstatt im genehmigten Campinggelände – einfach auf dem Gipfel eines nahe gelegenen Bergs auf zu bauen und von dort aus Stunden lang in die Sterne zu reunern. War zwar recht frisch aber die anschließende Erkältung war es durchaus Wert..

Der wohl spektakulärste Trip war unser dreitägiger Ausflug in den Karijini Nationalpark.
Hauptattraktion sind dort die bis zu hundert Meter tiefen Schluchten in denen man wandern, schwimmen und rum klettern kann. Abgesehen vom atemberaubenden Terrain war vor allem der Umstand witzig, dass fast überall Wasser war und man daher die meiste Zeit mindestens bis zur Hüfte nass war. Recht angenehm bei den über 30 Grad die es dort trotz Wintersaison immer noch hatte. Daneben investierten wir noch eine Nacht in eine Astronomieshow die ich mir so gut nie erträumt hätte. Der Sternenhimmel da draußen ist so schon unvorstellbar genial aber mit riesigem Teleskop und nem Typen der einfach so gut wie alles über Sterne zu wissen schien, war es nochmal um einiges besser! Am Ende hat sich dann noch heraus gestellt, das der Typ, der uns die ganze Zeit erklärt hat wie das Universum entstanden ist und alle Elemente die wir kennen durch Kernfusionen in Sonnen entstanden und damit auch wir Menschen Kinder der Sonne sind, eigentlich Pastor ist. Was fürn Freak :D

Dann haben wir uns noch diversen kleineren Unternehmungen wie dem „Chilli and Beer Festival“, „Der RioTinto Port-to-Port Mining Tour“ oder dem „FeNaCle Festival“ gewidmet. Chilli and Beer erklärt sich von selbst, war witzig ;) Auf der Miningtour haben wir etwa zwei drittel der Zeit mit der Erkundung von Roebourne (mieses Kaff 30km von Karratha) und dem erraten der Namen von Wildblumen zugebracht. Das letzte Drittel, welches sich auf dem „Iron Ore Port“ in Cossack abgespielt hat war dafür aber sehr interessant. FeNaCle ist das jährliche „Karratha Festival“ gesponsert von RioTinto und Woodside zu Zwecken der Volksbelustigung. Hier hab ich mich schwer gewundert wo plötzlich die ganzen Leute plötzlich herkamen :D

Letztenendes hats auch sogar noch geklappt mit Rob zum angeln raus zu fahren. Nach anfänglicher Seekrankheit war das nen ziemlich genialer Trip! Da der gute Rob sich in den Gewässern da mittlerweile ziemlich gut auskennt, hat es am Anfang nie länger als ne halbe Minute gedauert bis man was an der Angel hatte. Nach etwa ner halben Stunde war allerdings alles voll mit Haien, welche uns laufend die Fische von der Angel geholt haben. Anstatt das einfach ein zu sehen und wo anders hin zu fahren, haben wir dann die nächste Stunde damit zu gebracht zu versuchen nen Hai aus dem Wasser zu holen! War ganz witzig aber geworden is es am Ende natürlich nichts.

Naja, war ne Menge interessantes Zeug und viel Spaß dabei!

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Das Pferd

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Servus!
Es gibt eine Bank in Calgary die auch Servus heißt, aber naja das ist nicht alles.
Es ist eher ein unbedeutentes Detail von meiner Reise.
Und es gibt “The biggest outdoor show on earth” in Calgary, die Calgary Stampede, dann noch nen tower,eine große mall, ne library und ne chinatown.
Alles sachen die mit “ne” beschrieben sind habe ich nicht besucht!!!!
Warum? Mancher würde sagen du bist doch dort.Besuch das dann auch.
Meine antwort: Calgary ist eine extrem hässliche stadt!! Dort hab ich mich nicht wohl gefühlt, die leute dort sind komplett anders.
Niemand weiss wie die straßenbahn funktioniert oder wann der nächste Bus kommt.
Da war so ein Typ. Dem wollte ich eine frage stellen. Wann fährt der nächste Bus?
Aber als ich gerade die frage stellte und nicht einmal fertig war sagte er: I don´t knew.

Die Stampede war ganz interessant, jeder hat einen Cowboy Hut auf(sogar die leute in der Mall oder TIm Hortens,Starbucks sogar die Polzei).
Die Parade der Stampede began so um 9.00 morgens.ICh glaube wir standen da 2.stunden bis alles vorbei war.
Es gab sehr viel zusehen, ich kann mich gar nicht mehr erinnern aber mein reisepartner hat alles geknipst was 2.Augen,2.Arme oder 4.Beine hatte.
Außerdem gab es einen Panzer der eine riesen Rauchwolke machen konnte, nur die HD Pferde dahinter fanden das nicht so gut.
HD Pferde, was schreib ich den da? Auf einem Pferd wurde HD eingebrannt, schärfer als je zu vor sah ich dieses anmutige lustlose tier vor meinen Augen
herum spaziern.
Dieses Pferd hätte aber mal ein bissl netter schauen können es gab ein Pferd das ein schweres Los hatte.
Da war eine sehr massive Frau, unglaublich massiv fast wie einer dieser Panzer die ich an diesem Tag erblickte.
Ich vermute das die Teilnehmenden Pferde haben den Abend vor der Parade gepokert, wer den nun diese bezaubernde transportieren darf.
Eins verlor.
Dieses Pferd hatte nicht nur die gesamte Zeit panik in den Augen sondern musste wie wild atmen und machte nur kurze ruckelnde bewegungen.
Wär Greenpeace vor ort gewesen hätten sie es erlegt,also die Frau nicht das Pferd.
Mit erlegt meine ich die Frau von dem Pferd runter gelegt und das Pfed in das nächste Hospital gelegt damit es sich ausruhen kann.
Warum denkt ihr alle den eigentlich gleich immer an das Schlimmste? Man muss sich nicht immer abmurkzen=D
Zum Pech des Hüffels war Greepeace aber nicht da. Es war ein schwarzer Augenblick meiner Kanada reise oder Braun wenn man die Farbe des Pferdes
akzeptiert.
Ich sah ein Tier das gequält wurde-.- Die Langzeit folgen der Psysichen und Physischen “behandlung” werden nie wirklich aus dem Gedächnis dieses
Pferdes(Hüffel) verbannt, wie eine Narbe die sich ganz tief in die Haut bohrt.
Besser noch wie ein groß flächiger Brand auf dem Rücken der erst Jahre später verschwinden wird.
Da würden auch 10.Liter Voltaren für Pferde nichts nützen.Der Tropfen auf einem heißen Stein trifft es wie das Hufeisen aufs Pferd viel besser.
Einen hab ich noch. Das tranportiern von Whalen mit Pferden sollte gesetzlich von der Kanadischen Regierung officel verboten werden.
Bis dahin ist es noch ein langer Atemzug.

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Der erste Trip

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Nach dem ich alle Quebecer abgesätzt habe ging es weiter nach Comox.
Ich wollte zum forbidden Plateu um dort zuhikken, aber es war etwas schwer für mich dahin zufahren.
Da ich nur von den Maps lebe die ich mir jedes mal beim visitor centre abhole kann ich nicht auf die neuste technic setzten.
Trotzdem macht es spaß analoge karten zubenutzen das fühlt sich echter an als wenn jemand sein smart phone benutzt, mehr abenteuer!
Nach einem etwas längeren rum gegürke, fand ich dann eine ausfahrt. Nach 2.km kam dann eine Baustelle.
Hier sind Baustellen ein wenig anders.
1. Die heißen Construtions
2.Es steht immer ein people mit nem schild da. Vorderseite: Stop, Rückseite: Slow.
Die drehen dann ihren stab nach der jeweiligen situation.
3.Diesmal gab es ein flow vehicle, also jemand der vor dir fährt.

Die Straße die auf den Berg fuhr wurde zudem Zeitpunkt komplett neu gemacht, also nur schotter.
Als ich dann oben ankamm, sah ich ein Hotel,ein paar häuser,die Ski-Map und keine leute.
Aber halt….ein Schild…..Mount Washington…mmmhh das ist nicht das forbidden plateu…
Falsche ausfahrt-.-
Bin also die ganzen km in eine falsche richtung gefahren=D
Oben habe ich dann kurz mit einem ehepaar gesprochen das auf das Hotel aufpasst wenn keine sasion ist.
Die beiden haben sich sehr gefreut als ich Ihnen mitteilte das ich gar nicht hier hin wollte sondern zum forbidden plateu.
Da Kanadiar aber freundlich sind erklärten sie mir den Weg und druckten mir eine Google maps aus.
Bei der runterfahrt passierte es dann….ich sah meinen ersten freilaufenden Bären.
Ein Schwarzbär der am straßenrand rumlief.

Ein paar Tage später war es dann soweit.
Ich würde 3.tage in der Wildniss verbringen auf dem Sunshine coast trail.
Meine Wildnisserfahrung.
Ich parkte mein Auto auf dem Parkplatz und packte meine sache für die nächsten tage und ich war voller neugierde und vorfreude.
Endlich mal raus aus der Zivillation!
Nur Berge,Flüße,seen und diese nervigen Mücken….die man mich am Anfang ziemlich ungeschmeidig gemacht-.-
Meine erste Station befand sich ca.6km entfernt und auf meinem Rücken ein recht simpel gepackter Rucksack mit 10.Kg.
Anfang war das gehen noch ein bissl schwer, aber später hatte ich ein gutes tempo drauf und bin fast schon durch den wald gerannt=D
Kurzer zwischen hang: Ich sitze gerade in einem Hostel im Gemeinschaftraum und einer sieht ein Video bei youtube wo er in ein Hähnchen bohrt
und alles möglich reinstopft.
Der Koch ist ziemlich geladen mit positiver energie.Jetzt schüttelt er den Toaster.
Aber naja…jetzt muss ich mal wieder meinen gedanken finden,moment bitte…….lädt…..lädt…..fehler….fehler…..lädt…..abbrechen
bitte abrechen!……neu start in 5…..lädt……lädt….laden erflogreich abgeschlossen!=)
Als ich dann meine Destination erreicht hab fand ich eine art Holz Haus und eine Feuerstelle.
Da ich aber auf dem gesamten trip nur Regen hatte konnte ich kein Feuer machen da das Holz zu nass war. Das war auch das einzigste was mich störte.
Ich konnte abends kein Feuer haben.
Kurz abend gegessen und mich dann mit meinem Bier ans Ufer gesetzt.
Wasser,Bäume,Berg und die Ferry die alle 50min vorbei fuhr beobachtet. Ansonten war es nur Still.
Irgendwann war ich dann aber auch müde und legte mich nieder. Die erste Nacht alleine in der Wildniss.
So um kurz vor Mitternacht raschelte es dann. Ein Tier spielte mit meinen Töpfen. Für gefühlte 2.Stunden.
Das war nervig.
Nächsten morgen: Regen, mal wieder. Mir wars egal ich hatte die entsprechenden Klamotten!
Zudem hieß mein nächstes Ziel Rainy Day Lake…und ich glaube das es da immer schon geregnet hat=D
Irgendwann war ich dann da, aber zufuhr habe ich schon den gesamten Wald zusammen geschrien, da immer eine Wurzel und ein ******* Stein im Weg war.
Desweitern waren ein paar teile von Holzfällerrei befallen was den Wanderweg und die begehbarkeit beschränkte und zu zahlreichen
energie geladenen äußerungen folgte.
Beim Rainy Day Lake fand ich ebenfalls eine Hütte und ein Plumpsklo mit einem Weihnachtsmann der einen anguckte wenn man seine geschäfte erledigte.
Deswegen benutzte ich das Klo nur einmal, die Natur macht das schon.
Gegen abends hörte ich stimmen….französiche Stimmen….nein….es waren wieder Quebecer….und einer aus Vancouver.
Trotzdem ist es schwer sich mit Quecbecern auf Englisch zu unterhalten, es hört ich alles so wunderlich an.
Am nächsten morgen verlies ich die kleine 4er gruppe richtung Auto.
Der Rückweg war schnell erledigt. Da sich mein gepäck verringte, wegen des Essen und weil der Rückweg kürzer und Berg ab ging.
Diese einsamkeit auf der ersten Hütte war einfach nur wunderschön. Gedanken flossen durch die Kanuddel(Kopf) und ich war mit einer neuen wunderschönen
ruhe und glücklichkeit durch strömt.
Herrlich! immer wieder!
Am Auto angekommen hatte ich dann aber schnell Hunger und machte mir unerträgliche Bohnen mit Schinken. Anschließend gab es dann das
gewohnte Erdnussbutter Marmeladen Brot. Dannach war der ekel geschmackt verflogen.

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Ja, ich bin immer noch in Karratha

Sooo, da bin ich mal wieder mit einer kleinen Statusmeldung!
War ja ein bisschen still die letzten Monate aber ehrlich gesagt is hier auch nicht wirklich viel passiert >.<
Bei dem mysteriösen Jobangebot, mit dem der letzte Post endete, handelte es sich um – wer hätts erwartet – nen IT-Job. Bin also wieder Strippenzieher :D Arbeitgeber ist diesmal der gute Bryan, Gründer und Inhaber von CommandIT in Perth, welcher vor nem halben Jahr hier hoch gekommen ist, um nen neuen Zweig der Firma auf zu machen. Da es hier nicht wirklich leicht ist qualifiziertes Personal in der Richtung zu finden, war ich also mal wieder genau am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt. Mittlerweile arbeite ich nun seit über 3 Monaten bei ihm und ich denke wir sind uns einig, das wir nen ganz guten Job machen. Ausser uns gibt’s dann noch nen Polen, der allerdings seit über nem Monat mit der groben Unfähigkeit des Governement of Australia in Sachen “Arbeitserlaubnis” zu kämpfen hat und nen Elektriker und seinen Sohn, mit welchen wir recht eng zusammenarbeiten.
Grund #1 warum ich hier so endlos viel Zeit friste ist zwar mein absolut lächerliches Gehalt aber daneben lern ich auch ne ganze Menge zu den Themen „Organisation“, „Wie leite ich ein Unternehmen“ und „Wie mach ich Geschäfte“ und lern unvorstellbar viele interessante Leute kennen.
Auch das 5 Bettzimmer im Hostel hab ich vor einigen Monaten gegen ein Einbettzimmer (woooah und das Bett is RIESIG, wie ich das vermisst hab :D) in Robs Haus eingetauscht. Besagten Rob hab ich auf ner „Abendveranstaltung“ von sonem Karratha Businessclub kennen gelernt. Hatte nen Zimmer frei und bei der Aussicht auf ein ganzes Haus zu zweit für nur 50 Dollar mehr pro Woche konnte ich einfach nicht nein sagen :D Neben ihm gibt’s da dann noch die gute Ivy aus Hong Kong, mit welcher ich seit einigen Monaten eigentlich den größten Teil meiner Freizeit verbringe.
Weiterziehen werde ich dann Ende August irgendwann…

 

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Pooles´ Land

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Hallo zusammen
Nanaimo, die große Hafenstadt der Insel.
Als ich dort Abends ankamm so um 8.00pm parkte ich mein Auto im Hunde Park. Ein 24h ticket kosteste dort nur 3.CAN, also ziemlich günstig.
Dort verrbrachte ich dann die nächsten 2.Nächte.
Als ich dann ein bisschen müde von der Autofahrt war wollte ich nur noch eins: Ein kaltes frisches Bier.
Hört sich ganz einfach an, ist es aber nicht in Nanaimo.
Na klar ich hätte mich alleine an die Theke setzten können und dort in aller stille mein Bier trinken können, nur leider ist das voll langweilig.
Ich fragte also erstmal in einem Hostel rum wo den die angesagten Bars der Stadt sind und Sie nannte mir 3 und eine Disco die aber jeden Donnerstag zu
einem Striplocal umgewandelt wird, warum auch immer=D
Vorweg ich war in allen 3.Bars innerhalb von 15min, aber in allen Bars fand ich nur eine Barfrau und einen alten mann der an der Theke saß.
So sah es in allen 3.Bars aus.
Ich ging also zurück zum Auto. Später so um 9.30pm ging ich erneut los, zu den selben Bars.
Das gleich Bild…..
Aber ich fand eine neue Bar die sich gegenüber von meinem Hundepark befand.
Dort gab es 2.Barfrauen, eine männer gruppe und 4.leute an der Theke.
Als ich mir dann mein Bier bestellte und mich den 4.leuten anschloss haben wir uns dann schnell bekannt gemacht.
Nach 10.min kannte ich dann alle Leute die in der Bar anwesend waren.
Die restlichen Nächtigen aktivitäten warn zwar sehr lustig aber ich hab kein interesse das gerade zu beschreiben.

Irgendwann morgens im Hundepark hab ich mir einen kleine Hafenregatta angesehen, da das Wetter aber ziemlich schlecht war beschloss ich einfach
schon eine woche früher als geplant nach Tofino zufahren, da ich dort mehr leute in meinem alter finden würde.
Die fahrt alleine nach Tofino hat mich aus meinem geistigen verständniss der Natur geholt.
ICh saß die ganze Zeit auf dem Fahrersitz und habe dan dauernt ein: Woooa…….Woooaaa ….Wuhhhh!!! von mir gegeben, die fahrt war wunderschön!!!!
In Tofino angekommen fuhr ich erst einmal zum Hostel und dort lernte ich Curban kennen, der mir einen günstigen Campground empfahl, einen Hippie Campground.
Die nächste Woche würde ich also mit Hippies leben. 20.CAn die Nacht oder wenn ich einen bisschen garten arbeit mache 10.CAN die Nacht.
Die gesamte woche Tofino hat mich also nur 50.CAN gekostet. Nun zum vergleich eine Nacht im Hostel kostest 44.CAN!
Und was machen Hippies?
Kiffen und Pilze essen. Sie waren also immmer mit bewusstseins erweiterten Drogen voll gepumpt.
Und ich war der einzigste auf dem gesamten Campground der “normal”,war.
Am ersten Tag habe ich dann eine Schubkarre repariert und Maik Pool (der besitzter des Grounds) war mir unglaublich dankbar=D
Ich habe bei einer Schubkarre nur den Reifen ausgetauscht, nur waren die Schrauben verschweißt. Maik hatte aber einen Winkelschleifer, also nahm ich diesen
und eine Schutzbrille. Meine weitere Schutzkleidung bestand aus folgenden: kurze Hose, Sneakers und einem Weißen Hemd.
Da ich aber bestens bescheid weiß wie man einen Winkelschleifer benutzt trafen mich keine funken.
Den nächsten Tag erlernte ich das Surfen…Woaaa hat das Spaß gemacht!=)
Beim 2.versuch stand ich dann auch schon auf dem Board.
Abends bei den Hippies gab es immer ein Lagerfeuer und Gitarren musik. Das waren ganz besondere Abende.
Whale watching folgte am nächsten Tag. Whale in freier Natur zusehen ist richtig klasse.
Es sind giantische Tiere die nur ein paar meter von deinem Boot entfernt schwammen.
Das Boot war ein Zodiac, ein art speedboot. Allein die fahrt damit hat der gesammten gruppe gut gefallen, es war wie in einer Achterbahn.
Also waren die 100.CAN dann doch das Whale watching wert.
In den letzten Tagen in Tofino traf ich viele leute aus Quebec, dem französichen teil Canadas.
Es war ungemein schwer sich mit dieser Canadischen Rasse zu unterhalten, weil das English von Ihnen schlechter war als meins=D
Tofino hat wunderschöne atemberaubende Strände und ein besuch zu diesem Ort kann in jedem nur empfehlen der sich mal auf Vancouver Island befindet.

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Meine Füße tragen mich und mein Wille zeigt mir den Weg

SAMSUNG CAMERA PICTURESSeitdem meine letzte Vancouver woche im Mai vorbei ist hab ich so viele sachen gesehen und erlebt.
Es macht Spaß jeden Tag aufzustehen und nicht genau zu wissen was kommt.
Zur Zeit ziehe ich die Ereignisse einfach so an mich, sodass ich immer was zulachen habe.
Als in Anfang Juni in Victoria war und gerade im Hostel angekommen bin traf ich gleich einen von vielen Deutschen.
Mit dem bin ich dann gleich los das Nachtleben in Victoria erkunden konnte.
Erstmal planlos durch die Ortschaft gegangen auf der suche nach einer netten runde und frischem Bier.
Irgendwann sind wir dann auf einer Junggesellen abschiedsfeier gelandet.
Alles Kanadische Frauen und 2.Deutsche, das hört sich nicht so spektaulär an.
Aufeinmal waren die ganze gruppe wech, einfach so,naja vielleicht lag es auch daran das ich mit der Schwester der Braut rum gemacht habe.
Doch dann ist ihr schlagartig eingefallen das sie einen Freund hat.
Als die Junggesellen gruppe dann verschwunden ist heißt das aber nicht das die Nacht vorbei war.
Haben uns dann einfach in eine andere Tanzwütende gruppe gehängt bis es 02:00 war.
In Kanada wird schon um 02:00 dicht gemacht, manchmal gibt es ausnahmen.
Victoria ist eine Studenten und Rentner Stadt, das ist der eindruck der mir verblieben ist.
Es gibt schöne Orte die man dort besuchen kann, z.b. eine Mauer die mitten ins Meer geht, oder einen Hügel von dem man Nachts ganz Victoria sehen kann.
Nach Victoria bin ich dann mit 2.anderen Deutschen zum Goldstream Nationalpark gefahren.
Wir haben den ganzen Park an einem Tag gemacht und plante 3.ganze tage=D
Die beiden sind Informatiker, diese Rasse der Menschheit ist mir nicht all zu unbekannt.
Dennoch ging mir der eine ganz gewalltig auf den Keks, da er immer noch seinem alter geredet hat und das mir noch die nötige Lebenserfahrung fehlt.
Aber er kann nicht mal 5.km laufen, da er schon nach 5.minuten einlaufen kaputt ist.

Am 2.Tag war mir ein wenig langweilig und ich beschloss in die Stadt zugehen.
Nach 10.minuten bin ich dann einfach mal auf den gedanken gekommen zum Autohändler zugehen.
Als ich dann dort ankam sah der Ort sehr einprägend aus, wie so ein billig Autohändler den jeder einmal in einem Film gesehen hat.
Die Testfahrt war problemlos und als wir den ersten Berg hinauf fuhren meinte er nur: Lots of power!
Aber er konnte mir nicht sagen viel Ps der Van besitzt. Es wurden ein paar teile ausgetauscht sodass ich ein billiges Auto kaufen konnte,
welches nur äußere macken hat.
Ich hab mir sogar so eine dämlich Wackelblume gekauft die am dauer grinsen ist, naja ich bin eigentlich auch nur am grinsen, weil es hier einfach nur
gewaltig schöne panoramen gibt! es ist wunderschön auf Vancouver Island!!!
Als in dann am späten Abend in Duncan ankamm und in einen Liqour Store ging um mich zuerkundigen was man hier machen kann.
Traf ich nur auf leere gesichter, da niemand richtig wusste was ihn eigentlich nach Duncan gebracht hatte.
Einer entschloss sich dann doch auf meine frage zu antworten und er sagte:
“Vor einem Jahr gab es hier einen Burger King und das war ziemlich aufregend.Ansonsten gibt es nur eins was du hier machen kannst. Du gehst darüber kaufst dir Bier
und fährst zum Strand da sind genug junge leute.”
Als ich dann das Bier gekauft hatte es gesetztmäßig im Kofferraum verstaut hatte, wie es in Kanada vorrschrift ist, wagte ich einen Blick auf die Karte.
……….Ein gewaltiger entsetztender schock durch bohrte mich…Der nächste Strand war 20.km entfernt!!
Also beschloss ich weiter nach Nanaimo zufahren.
Wo ich die nächsten 3.Nächte in einem Van auf einem Hundeplatz verbrachte.3.CAN für ein Tages Ticket. Fair Enough!
Nächstes mal: Wie ist eigentlich das Nachleben in Nanaimo? schon mal vorweg es fängt erst um 11.00pm an.

Rechtschreibfehler könnten sich auffällig bemerkbar machen. Ab und fällt es mir schwer Deutsche sätzte zubilden. Da ich nur noch Englisch spreche und denke.

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