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Anreise nach Irland und die ersten beiden Tage

dscn3958
Posted by on September 21, 2012

Hey, hallo und wunderhübsche Grüße aus dem atom-grünen Irland. Wir dachten uns das wir unseren Tripp gerne mit euch Neidern teilen wollen und falls es keinen interssiert ist der Blog ein gutes Tagebuch, aus dem ich später mal meinen Kinder oder Haustieren vorlesen kann.
Habt erbarmen wenn wir mal 28 Tage nichts Posten und seht bitte über Rächtschreipvehler hinweg. Viel Spaß und beim fleißigen Lesen und Kommentieren.

Euer Ralph, oder wie man hier sagt “Raelff”, was mir ziemlich gut gefällt…

20.09 quasi Gestern

Fangen wir mal am besten so an wie man jede Reise anfängt, mit der Hinfahrt. Dank an Bela’s Vater der uns Donnerstag nach seiner Nachtschicht reibungslos bis nach Hamburg gebracht hat wo wir ruck zuck (und keine Ironie an dieser Stelle) durch den Check In und sämltiche Kontrollen gekommen sind. Nur beim Personalausweis wurde “Bela” alias “Dennis Steinbach” zur Seite geholt, weil ein schlimmer Finger namens “Benjamin Steinbach”wegen irgenwelcher Dokumentenfälschung oder Ähnlichem gesucht wird.
Nach kurzem Small Talk mit den Polizisten, waren wir auch schon im Flieger der uns mit ein paar Platzwechselungen und Turbolenzen heile in Dublin abgesetzt hat.

Von da aus ging es dann ohne Plan mit den Worten, “irgendein Bus fährt uns sicher schon nach Slane”, dem Kleinstädchen das für die nächsten sechs Wochen unserer Zu Hause sein wird, weiter.
Gedacht, getan und schwup waren wir auf dem Weg, der uns entlang der Westküste in Richtung Norden führte. Die Fahrt ging durch reichliche Dörfer mit den für hier Typisch kleinen Häuschen. Auf der Karte haben wir dann festgestellt, dass alle kleinen Dörfchen zusammen eine Stadt gebildet haben. Halt ziemlich weitläufig das Ganze hier und bei nur insgesamt 4,5 Millionen Einwohnern müssen sich die Städte Irlands ja irgendwie zusammen setzten.
Unser erster Eindruck von Infrastruktur, Autofahrern und Verkehr, hat sich nach kurzem Gespräch mit unseren Host auch schnell bestätigt…Super breite, ausgebaute Straßen auch ohne Jeep befahrbar, seehr geduldige niemals hupende Autofahrer und durch Autobahn-Maut für LKW’s auch kaum einer der über die Dörfchen und wie gesagt super breiten und ausgebauten Straßen fährt………….;) ein wenig Ironie Verständniss ist an dieser Stelle durchaus angebracht.

Aber davon mal abgesehen ist Irland, ( so weit wir das jetzt schon sagen können) so wie man es sich vorstellt, nur noch besser.
Es gibt kaum einen Quadratmeter ohne irgendetwas Pflanzliches, mehr Ruinen als Normale Häuser und davon hat jedes 2te noch die gleichen Steinfassade wie die Burgen und Schlösser die hier zu Haufe die Landschaft verschönern.
Unglaublich schön das ganze, aber der Hammer kam auf uns zu als wir Slane erreichten. Von Westen her nur über eine einspurige alte Steinbrücke zu erreichen und zwei Amplen sorgen dafür, dass es keine Zusammenstöße gibt.
Nach der Brücke fühlt man sich als würde man in eine einzige Burg fahren…Zur Rechten einen Steinmauer die einen ins Dorf führt und zur Linken ein riesiges verziertes Stahltor im Steinbogen der natürlich auch zu einer Mauer gehört. Aber zu dem Tor Später mehr;)
Den Mittelpunkt Slans bildet eine Kreuzung mit Vier gleichen, jeweils 2 gegenüberstehenden Häusern.
So schluss jetzt den Rest seht ihr auf den Bildern..

Das Wohnhaus Unsere Gastfamilie befindet sich ungefähr 30 Sekunden Fussmasch von der Kreuzung entfernd.
Wir dann so rein ins Haus und wurden herzlich von Alex, dem Vater in Empfang genommen. Die Übrigen Bewohner des Hauses setzten sich aus Alex Frau Carina, der 5 jährigen Tochter Laura, dem 4 jährigen Rorey, dem 5 Monate jungen Casper und zwei Hunden, Tarkka und (Name fällt mir gerade nicht ein). Ein junges Spanisches Paar, Laura und Lucho die seit einem Jahr der Familie Helfen, sind ebenfalls Teil dieser ingesamt jungen Familie.

Der Außenbereich des Hauses umfasst einen ausreichden Garten mit Gewächshaus, ein Hühnergehege und zwei in den angrenzenden Wald gelegte Schweinegehege. In dem einen lebt Mr. Piggels eigentlich zusammen mit Martilda. Da diese aber vor kurzem geworfen hat, befindet sie sich mit den kleinen Ferkeln im anderem Gehege.
Außerdem grenz ein Weg der in den Wald führt an das Grundstück.
Über eben diesen wurden wir von Lucho und Carina zu unser Unterkunft gebracht und wir mussten feststellen das der ganze Wald und sich die dahinter befinde Wiese zum Grundstück der Familie gehört.
Auf der riesigen Wiese stand auf einmal ein  Schloß, zu dem auch das Tor am Anfang von Slane gehörte. Nach ein paar wortlosen Momenten die Carina wohl bemerkt hat, wurde uns erzählt, dass Alex Moutcharles, der Vater, Kronfürst vom Castel Slane ist und sich unsere Unterkunft in einem zu dem Schloss gehörendem Gebäude mit eingenem Innenhof befindet, das momentan zu einer Destille umgebaut wird. Für alle Ungläubigen: http://www.slanecastle.ie/.

Die Wohung sieht aus wie im Mittelalter nur mit Strom, fließend Wasser und Küchengeräten.
Da die Heizung noch nicht ganz fertig ist, müssen wir mit einem Ofen heizen;).
Zum Glück ist es hier noch nicht ganz so kalt.

Den Rest der Destille und alles Organisatorische haben die beiden uns dann schnell erklärt und uns in unserer eigenen Obhut gelassen.
Nach ein Paar Einkäufen haben wir es uns hier gemütlich gemacht und sind relativ früh zu Bett.
Die Nacht war ganz ok, bis auf ein paar Störungen durch Bela’s Schlaflaute die ich aufgenommen  und ihm bei Wiederholung mit Veröffentlichung gedroht habe.

Heute morgen durften wir das Begrüßungs Geschenk unseres Hausnagers vom Wasserkocher entfernen(siehe Bilder). Danach haben wir die Tiere gefüttert, hier in der Destille geholfen und dann mit Lucho, Bohnen, Gurken und Salat von der etwas weiter außerhalb liegenden Farm geerntet.
Nach dem Lunch mit Laura und Lucho haben wir die Wohnung, die uns doch ein bisschen zu äh sagen wir Alt aussah von Staub, Spinnen + Wegben und Schmutz befreit.

Jetzt chillen wir uns gleich vor den Ofen uns lassen den Abend davor ausklingen=).
Schöne Grüße an Alle

Machts gut und bis die Tage.

 

5 Responses to Anreise nach Irland und die ersten beiden Tage

  1. Peter

    Endsgeil.

    Also gibt es doch viele Bäume und sogar Wälder dort. Ich hatte mich schon gewundert und gefragt… Denn was ich bisher so wusste war, dass Irland ziemlich kahl sein soll wegen Waldrodung in den vergangenen Jahrhunderten.

    Da bekommt man ja glatt Bock hinterher zu fliegen!

  2. Tanja

    Sehr geile Bilder!!! Da will man echt hinterher fliegen!!! Wünsch euch eine schöne Zeit!!

  3. Mama und Anhang

    Unglaublich wo ihr unter gekommen seit.
    Mama – “Märchenhaft”
    Papa – “Edgar Wallace reif”
    Birte – Enjoy it.
    Mama – ich freue mich für euch das ihr in eine komplett andere Welt eintauchen könnt.
    Ich wünsch euch ruhigere Nächte, ein gut gefütterten Ofen und ab und zu wenigstens ein paar Sonnenstrahlen.

  4. Michaela und Alfons

    Hallo Ihr Zwei,
    danke dass wir durch diesen tollen Bericht an Eurer Reise und Euren Erlebnissen teilehaben dürfen. Ihr solltet überlegen, ob Ihr am Ende Eurer Reise nicht ein Buch über Irland und Eure Erlebnisse schreiben wollt, da die bisherige Beschreibung sehr poetisch klingt.Irgendwie scheint Ihr aber von der Außenwelt etwas abgeschnitten, ich glaube mit Abendpartys wird das nicht so viel. Wir wünschen Euch weiterhin tolle Erlebniss, dass Ihr Euch in der Familie wohlfühlt, viel “englisch lernt” und es Euch gut gehen lasst.
    In herzlicher Verbundenheit
    Michaela und Alfons

  5. Michaela und Alfons

    Hier ist jetzt die besinnliche Zeit gekommen, und der ganze Weihnachtsstress bricht auf einen rein. Erst Schnee und Glatteis, dann Dauerregen – kann ja nur aus Irand kommen. Es fehlt einfach die ganze vierte Adventswoche. Ich hoffe lieber Ralph, Dir geht es weiterhin gut und Du verbringst eine besinnliche Weihnacht – zum ersten Mal ohne Familie – die aber in Gedanken bei Dir ist und hast in Irland einen schönen Jahreswechsel. Das alles wünscht Dir Alfons und Michaela

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