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Ersten zwei Monate…

Posted by on Dezember 2, 2012

Ja,  ja ich weiß es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist es soweit und ihr könnt freudestrahlend einen neuen,
nicht ganz kurzen Blogeintrag von mir genießen.
Da zwischen dem letzten und  jetzigem Eintrag unter anderem zwei Dublin Besuche, etliche kulturelle und landschaftliche Besichtigungen,
jede menge neue Bekanntschaften, eingezogene Bankkarten, kaputte Gitarren,
zwischendurch etwas Arbeit und viele feucht fröhliche Abende liegen, teile ich den Eintrag am besten auf.
Nicht das euch, oder mir beim späteren durchlesen langweilig wird.

Da mein Zeitgefühl, für wann ich was wie gemacht habe, hier durch extreme Gelassen-und Unabhängikeit nicht gerade gesteigert wurde, fang ich einfach mal mit den Tätigkeiten an die uns hier zu einem schönen Dach über dem Kopf und jeden Tag frischem und wunderbaren Essen verhelfen.( Die schleimerei mit dem Essen geht an dieser Stelle an unserer Spanische Haushaltshelferin Laura, muy bien)

Regulär fangen wir hier um 9 Uhr an, um 11 ist wohlverdiente Teepause, um 13Uhr Mittag und um 16 Uhr Schluss…Allerdings nehmen die das hier dem Arbeits und Pausenzeiten  nicht sooo genau.
Sagen wir mal wir haben keine Arbeitszeiten und belassen es dabei.
Was wir in unserer kein Arbeitszeit machen, hängt meist vom Wetter ab und wenn nicht gerade spezielle Arbeiten wie Schweine umsiedeln, Hühnern den Popo pudern, Kühe einfangen oder fiese Hähne schlachten, füttern wir jeden Tag die Tierchen hier und helfen beim Umzug der Farm mit allen Nebentätigkeiten.
Nach der Arbeit haben wir uns in den ersten Wochen so ziemlich alles hier in der Umgebung angeguckt.
Unter anderm den “Hill of Slane” mit einer schönen alten super Ruine von dennen es hier mehr gibt als überflüssige Straßenschilder in Deutschland.
Dann doch lieber Ruinen.
Sonst haben wir zu Hause gechillt, gekocht, gequatschen, gechillt, gechillt und ein paar mal konnte ich mich zum Joggen überreden. Außerdem gingen wir regelmäßig ins “Boyle’s”, dem laut hier besten Pup in ganz Irland (bis jetzt volle Bestätigung von unserer Seite aus).

…Ok Planänderung. Da ich eigentlich unbedingt wieder etwas veröffentlichen möchte aber jetzt schon 2 Wochen an dem Blogeintrag rumdümpel, weil mir einfach nicht mehr alles einfällt, fasse ich die letzten Wochen jetzt zusammen und versuche es kurz zu halten.

Bereit? Und los: Erste MithelferSchrägstrichBewohner in den ersten zwei Wochen, 2 Mädels aus Deutschland(es werden nicht die letzen Deutschen in Irland sein die wir treffen, soviel sei verraten).
Zusammen mit dennen haben wir an irgendeinem Samstag im Oktober unsere erste Dublin Besichtigung gestartet.
Kurz nach dem Eintreffen haben sich unsere Wege dann auch schon getrennt, Bela und ich sind los gezogen um uns Musikalische-sechsseitige-Irlandtripp-Begleitinsturmente zu besorgen.
Leichter gesagt als getan wenn man wie immer ohne Plan los zieht. Also ab zur Turisteninformation und ein Stadtplänchen besorgt. Da aber zur Überraschung von uns beiden keine “Musicstors with very very cheap second hand guitas” auf dem Plan eingezeichnet waren, musste die gute alte heutzutage viel zu selten gebrauchte, Kommunikation herhalten.
Da Dublin voller Straßenkünstler ist und an der Stelle erwähnt auch sonst eine der schönsten Städte die ich je besichtigen durfte, fanden wir schnell bei einem Gitarristen ein paar Adressen die er uns auch fix auf unserm super Stadtplan zeigen konnte.
1 1/2 Stunden später fanden wir uns in einer 3 Zimmerwohnung im 3 Stock in irgendeiner Gasse wieder.
Der Raum in dem sich die ca. 30 Gitarren befanden war überschaulich.
Beim dritten hingucken viel mein Blick dann auf die Preise und mein Herz in den Keller. Es stellte sich raus das 70% der Gitarren von Rock Legenden Signiert waren und es sich außerdem mehr um eine “Gitarrenwerkstatt” handelte. Ein paar Sätze später war ich stolzer Besitzer einer gebrauchten “Walden” Gitarre für 100 €.
Ich greife hier mal vor…Nachdem wir zu Hause waren habe ich die Seriennummer der Gitarre auf der Homepage von “Walden” eingegeben und rausgefunden das der Neupreis bei 349€.=)
Schnapper würde ich mal sagen und außerdem sieht sie noch mega cool aus.
Bela hat sich drei Läden weiter in eine andere Akustik verguckt.

Nach dem besten Burger den ich jemals Essen durfte, ging es erst einmal wieder zurück nach Slane.
Fazit: Wunderschöne sehenswerte Stadt mit vielen Parks, Denkmälern, Museen, Bauten, dem Burgerladen und natürlich dem “Tempel Bar ” Bezirk. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen;), achso und natürlich überall wo man hinhört Deutsch-.-.

Von da an spielten wir jeden zweiten Mittwochabend zusammen mit dem Pup Besitzer, Andrew und 5 anderen Musikern im “Bolye’s” Irische Folkslieder und alles andere.
Gründe dafür waren die gratis Pint’s =P und natürlich die wunderbaren Erinnerungen an die Abende.
Nach dem ersten Abend brach sie Bela’s Gitarre den Hals, nachdem er Kurt Cobain mäßig durch die Gegend sprangt und Alles kaputt schlagen musste…Kleiner Scherz an dieser Stelle.Muss ja auch mal sein.
War ein verarbeitungs Fehler und er hat ne Neue bekommen.

Nachdem uns die beiden deutschen Mädes verlassen haben, bekamen wir Unterstützung von einer Tschechin, Lenka und…richtig einer weitern Deutschen.(Viele Grüßemittlerweile aus Skibbereen, Melissa;))
War nicht immer ganz einfach aber auf jeden Fall spaßig. Da Lenka eine begabte Violinistin ist hat sie uns die Abende im Bolye’s auf eben dieser begleitet.
Mit Melissa haben wir uns dann über Halloween erneut nach Dublin gewagt.
Da wir für 2 tage bleiben wollten, haben wir uns ein hübsches Hotel rausgesucht und uns auf den Weg gemacht. Und mit hübsch meine ich günstig. Und mit Hotel meine ich Hostel.
Da Bela und ich “eigentlich” keinen Plan hatten was wir uns ansehen wollten, haben wir uns in Melissa’s Obhut gewagt die uns dann durch die “National Museum of Ireland” geführt hat. Für die Kunst und das Landleben hier hatten wir “leider” keine Zeit also blieben uns noch das “Archeaology Museum” und das für “Natural History Museum”…
Mh ja das Archeaology Museum ist durchaus interessant, hat man jedoch andere Sachen zu erledigen wie, Zeitung lesen, aufs Klo gehen, Pflanzen beim wachsen und Regen beim fall zu zusehen, sollte man diese bevorzugen…Das Museum für die nationale Fauna war deutlich besser, nachdem wir die Idee hatten Fotos von den Tieren zu machen und sie mit den Pokemon unserer Kindheit zu vergleichen. Unser eigener Pokedex sozusagen .
Im Hostel haben wir dann Franzosen kennen gelernt mit dennen wir dann Abends gemeinsam losgezogen sind um alle getrennt von verschiedenen Orten kommend, im volltrunkendem Zustand im Hostel am nächsten Morgen wiederzusehen.
Für uns unerwartet nur Melissa war Anfangs nicht soo begeistert;).
Natürlich haben wir auch wieder Deutsche kennengelernt…

Jaa das war dann auch der Oktobert. Der Novembert war eher ruhig mit viel Chillerei und ein/zwei Besichtigungen.
Zum ersten Hügelgräber in der Nähe von Slane, die stolze 3500 Jahre jung  und relativ gut erhalten waren. Da könnte sich so manche Pyramide mal nen Steinchen von abschneiden. Bei der ersten Besichtigung war ich nicht dabei und die anderen drei kamen zu Spät und ratet mal wenn sie da getroffen haben? Einen Deutschen Lehrer mit Anhang.
Beim nächsten Mal waren wir ein bisschen eher da und haben uns für die Führung, ohne die eine Besichtigung nicht möglich ist eingetragen.
Trotz strenger Verbote Fotos innerhalb der Gräber zu schießen gelang es mir heimlich und unter jeglichen Vorsichtsmaßnahmen eine Verwackelte aufnahme des Gangs der Gräber zu machen.(Gebote bitte bei mir einreichen!).
War ganz interessant aber leider auch arschkalt.
Dann haben wir beide uns noch eine kleine Grippe zugezogen und eine Amerikanerin kennen gelernt die 2 Wochen mir uns gearbeitet hat.
Sie ist die Begründung unsere Theorie , dass der Homosapiens Americanus Schmässtus Dummus, von dem alle inkompetenten, unfreundlichen und an Beurteilungsvermögen mangelnden Menschen abstammen, wie der Name schon sagt seinen Ursprung an Amerika hat.
Da dies ausführlich mit unserer Gastfamilie und anderen Helfern besprochen wurde gibt es dazu nichts mehr zu sagen.
Tja die Gitarren wurden fleißig von allen in Slane signiert und können sich schon sehen lassen.
Gestern hieß es dann für uns Abschied nehmen und auf nach Skibbereen, süd westlich von Cork.
Hier sind wir dann gestern Nacht um 22uhr eingetroffen. Es handelt sich um ein Hotel/Restaurant mit über 200 Hektar Garten plus See.
Das Haus selbst ist ein Anwesen beträchtlicher Größe. Fotos und mehr Informationen folgen in Kürze…versprochen;)
ps: Die Managerin ist, wie könnte es anders sein eine Deutsche.
pps: Eine 26 jährige und verdammt gut aussehende Deutsche.

 

 

 

3 Responses to Ersten zwei Monate…

  1. Shrooms

    Die letzte Zeile klingt ja interessant. :D

    Boah, da bekomme ich ja glatt Bock, hinterher zu rennen… Also euch, nach Irland, wenn ich so lese, was ihr so da erlebt. ^^

  2. Mama und Anhang

    Sehr gut geschriebener, geiler, nicht zu beschreibender Blog,… einfach unbeschreiblich.
    Gaaaaaanz liebe, vorweihnachtliche Grüße!!!!!
    Mama: “Macht weiter so”
    Uwes Kommentar: “Ist die deutsche Single?, viel viel Spaß wenn nicht ist auch nicht schlimm!!”

  3. Gloria

    Ich will mal mehr Bilder sehen… :-)

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