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Über Neujahr in Skibbereen

Posted by on Januar 16, 2013

Langeweile oder Lust am Schreiben, ihr könnt es euch aussuchen.
Jedenfalls habe ich mich selber überredet mal wieder etwas zu verfassen, um euch die Zeit meiner Abwesenheit zu versüßen.
Da ihr so gut wie nichts über unserer Ankunft hier in Sikbbereen wisst und auch keine Fotos des Anreisetages existieren, dafür war meine Kamera echt zu weit unten im Gepäck, fasse ich sie hier lächerlich kurz, verglichen mit der Realität, zusammen.

Die Abreise in Slane war für 11 Uhr geplant…daraus wurde nichts wir fuhren um 13 Uhr. Einfach mehr Zeit um die Sachen zu packen, da die dann aber doch recht fix gepackt waren konnten wir noch 2 Stunden chillen.
Mit dem Bus ging es dann wieder einmal nach Dublin.
Die Bushaltestelle nach Cork war schnell gefunden und so kamen wir nochmal in den Genus der irischen Höfflichkeit…Innerhalb von zehn Minuten hielten drei Busse und ein Privatauto an der Bushaltestelle nach Cork an, um zu fragen ob jemand vielleicht falsch steht und doch lieber zum Flughafen von Dublin möchte.
Da wir vielleicht glücklicherweise nicht falsch standen und auf dem Bus Corcaigh oder so ähnlich zu lesen war, haben wir drei Stunden später das Licht der Welt in Cork erblickt…Es war 20 Uhr, dunkel, kalt und nass. Herrlich.
Nach kurzem Umweg waren wir dann auch schon im Bus nach Skibbereen, das bei Ankunft größer war als vermutet und der Bus 1,5 Kilometer von unserem Host, Liss Art Estate: http://www.lissardestate.com/the-estate.html, entfernt war.
Klingt nicht soo weit, wird es aber mit 18 Kilo Gepäck, Gitarre, Regen, Dunkelheit und der Ungewissheit des richtigen Weges.
Am Ende haben wir es gefunden, so viel sei verraten und das hier artet schon wieder total aus darum sag ich jetzt einfach die Hinreise war schon toll…

Den ersten Tag nach unserer Ankunft hatten wir frei und so haben uns die anderen Helferlein hier, ein wie könnte es anderes sein Spanisches Paar, Nel und Paula, und eine Italienerin, Sabrina, das Haus inklusive Riesengarten gezeigt. Da der Garten, wie im Satz zuvor angedeutet, riesig ist hat der Tag nicht ausgereicht. Keine Bange in den folgenen Wochen haben wir ihn durch Arbeiten wie Laub harken, Laub harken, Teiche ausheben, Laub harken, Bäume und Sträucher trimmen, Entwässerungsgraben für eine Wiese anlegen, meine regelmäßigen Jogging Runden und Laub harken, sehr gut kennen gelernt.

Unser Oberguru hier wenn wir im Garten arbeiten, ist der Gärtner(kommt überraschend nicht?) Donnie, ein Ire wie man ihn sich besser in keinem Kindbuch vorstellt.
Gesunde 50, lässige Pullis und Schiebermütze, markanter Gesichtszug mit Überbiss, athletisch und Hände größer als alles was ich bisher gesehen habe.
Dazu noch eine Prise an Humor und Geschmeidigkeit.
Neben der Gärtnerei hat er natürlich noch eine eigene kleine Farm mit Pferden, Schafen usw.
Da er hier schon ein fast zwei Jahrzehnte arbeitet, genießt er das Privileg ein paar Quadratmeter für seine Pferde und Schafe nutzen zu können…Vielleicht hatten die vorherigen Besitzer auch einfach Angst vor seinen Händen und die neuen Eigentümer sind zu Faul.
Außerdem ist so ne Tierherde ja auch was feines fürs Gästeauge.
Besonders faszinierend ist seine Tierkenntnis, die man besonders gut beobachten kann wenn er mit seiner Colliedame die Schafe zusammentreibt(Video folgt).

Ach herrje das wächst mir hier schon wieder alles über den Kopf, ich muss mich irgendwie dazu bringen häufiger kleinere Texte zu schreiben…

Weiter im Programm…Wir hausieren hier in einem Luxushotel und wo ein Luxushotel ist da gibt es auch Luxushotelgäste.
Die werden von zwei grandiosen Hausdamen versorgt, 3 Köchen bekocht und insgesamt glaube ich etwas über sieben Servicekräften bedient.
Mehr kann ich zum Personal nicht sagen, dass würde mal wieder den eh schon ausgedehnten, eigentlich schon nicht mehr vorhanden Rahmen zum Implodieren bringen.
Alle toll und alle auf der Gitarre unterschrieben.
Einen Koch muss ich dann doch noch erwähnen, Paulin, bei der wir einen kleinen Neujahresnäck mit etwas zu viel Wein hatten=).

Über die Weihnacht-/Neujahrstage haben wir dann im Haus, besonders in der Küche ausgeholfen. Abwaschen was das Zeug nicht hält, ab und zu mal dem Koch das Händchen halten und jede menge Holz hacken, schließlich möchten die feinen Damen und Herren bei Zentralheizung und Kaminfeuer frühstücken, lesen, sein, dinieren und wohl auch schlafen.
Seit einer Woche düpeln wir jetzt wieder im Garten rum.

So viel zur Arbeit hier…

Über das Haus schreib ich jetzt mal nichts weiter, für irgendwas müssen ja auch die Bilder gut sein.

Die Freizeit verbringen wir mit Kochen, Gitarre spielen, ich Joggen, Chillen, Pubs besichtigen, Radtouren usw. Wie immer halt.
Die erste Tour ging nach Baltimore in der Hoffnung ein paar Delfine, Wale oder Wassernixen vors Auge zu bekommen.
Nix. Aber schöne Küstenlandschaften nahmen uns die getrübte Stimmung(Der Moment in dem man das Meer riechen konnte, ohne es zu sehen war fantastisch=)).
Zum nächst besten Zeit Punkt bin ich dann alleine nach Tragumna geradelt. Ebenfalls sehr schön und ebenfalls ohne Meerestiere, nur ein kälteresistenter Schwimmer…Hat mir gereicht.
Vor den Festtagen sind die Spanier dann von dannen geflogen und Sabrinas Freund,Fabio kam uns besuchen.
Das war dann zusammen mit Melanie unsere kleine Feiertagsfamilie.
Herrliches Weihnachtsessen und Anstoßen aufs Neue Jahr mit der “gehobenden” Gesellschaft war die Folge.
Eine Woche später hat uns Fabio dann schon wieder verlassen.
Letzten Sonntag bin ich dann mit Sabrina die entlang Küste in Richtung Osten gefahren. Ein Fischerdörfchen schöner als das andere.
Vorgestern hatte sie dann Geburtstag, den wir im Paragon ,einem größerem Pub hier in Skibbereen, mit Irish Coffee und nem Pint gefeiert haben.
Mehr gibts über Skibbereen nicht zu sagen, außer das es Küsten nah ist…

Ihr seht ich bin am Schluss ungenauer geworden aber es schwindet mir die Lust und ich hab doch meiner Mutzke versprochen zu ihrem Geburtstag einen neuen Eintrag zu machen.
Also an alle die meiner Muschenke in den nächsten Tagen über den Weg laufen, fleißig gratulieren und ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG MAMA=).

Macht es gut

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