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Die härtesten Jobs der Welt

Posted by on Mai 11, 2013

Die recht ergiebigen Vorkommen an Bodenschätzen oder besser gesagt deren Förderung sorgt im guten Australien (wie vielen mit Sicherheit hinlänglich bekannt) für ein recht hohes Maß an „Geld auf der Straße“. Das heißt für die denen ich das noch nicht irgendwann mal geschildert hab – Während meiner Reisen ist mir Eines im Bezug auf Wirtschaft und Arbeitswelt aufgefallen: Um so mehr Geld irgendwo im Umlauf ist und um so mehr Profite erzielt werden, umso abstruser und ineffizienter werden Prozesse, Arbeitsorganisation und eigentlich auch sonst alles was mit Arbeiten zu tun hat (globale Unternehmen ausgenommen). Und da ich noch nie irgendwo unterwegs war wo mehr Geld für komisches Zeug über ist, gibts hier folglich auch den abgedrehtesten Quatsch zu bewundern :D Um zum Punkt zu kommen:
Was ich euch mit diesem Post vorstellen möchte, ist meine persönliche Top3 der abstrusesten australischen Jobs, die mir hier bis jetzt übe den Weg gelaufen sind.

Auf Platz 3 befindet sich der Typ der das Schild hält (irgendwie weiss kein Mensch wie die Jobbezeichnung dazu lautet :D):
Der Name des „Typen der das Schild hält“ ist Programm. Wann auch immer irgendwo eine Baustelle, Ausbesserungsarbeiten an Straßen oder andere verkehrsbehindernde Arbeiten vor sich gehen, braucht man den „Typ der das Schild hält“. Er steht für gewöhnlich vor dem Geschehen auf der Straße und – hats schon jemand erraten? – hält ein Schild. Auf diesem Schild steht auf der einen Seite „Slow“ und auf der anderen Seite „Stop“. Die Crux an der Geschichte ist nun das er das Schild fortlaufend situationsgerecht wenden muss. Und selbst diese Typen verdienen hier oben noch mehr als 90 Prozent der Deutschen die ich kenne >.<

Auf Platz 2 befindet sich der so genannte „Fire Spotter“ oder auch „Shot Firer“. Das australische Gesetz besagt, dass jedes Wesen das irgendwo irgendetwas schweisst einen Assistenten haben muss. Und was macht dieser Assistent? Aufpassen! Im Prinzip steht man bei diesem Job mit einem Feuerlöscher hinter der schweissenden Person und passt auf das kein Feuer ausbricht. Wie sich jeder vorstellen kann besteht die größte Herausforderung in diesem Job nicht darin irgendwelche Feuer zu bekämpfen, sondern im Kampf damit nicht ein zu schlafen :D Ich weiss das, weil mir die Ehre dieses Jobs schon zu Teil wurde… Das heisst mir wurds dann irgendwann zu blöd und ich hab mich nebenbei noch um andere Dinge gekümmert aber im Prinzip ist das die große Herausforderung. Naja, bei über 40 Dollar pro Stunde war es mir das wohl Wert :D

Auf Platz 1 hat sich ein Aufgabengebiet katapultiert, von dem ich erst kürzlich erfahren hab! Hierbei handelt es sich um den „Mann mit der Fahne“. Der gravierende Vorteil des Mannes mit der Fahne gegenüber den anderen beiden Kandidaten ist, dass er wahlweise auch sitzend oder liegend arbeiten kann. So lange er nicht ein schläft dürfte das wohl alles okay sein… Der Mann mit der Fahne kommt immer dann zum Einsatz, wenn irgendwelche Arbeiten an Bahngleisen durchgeführt werden. Trotz der vorübergehenden Stilllegung und der physikalischen Blockierung der Gleise durch Betonblöcke die auf den Schienen montiert werden, muss der Mann mit der Fahne stets den Überblick haben. Er postiert sich mit seiner Fahne etwa einen Kilometer vor den Gleisarbeiten und muss diese Schwenken sobald ein Zug kommt. Abgesehen davon dass das nicht passieren wird, da die Gleise wie bereits erwähnt vorübergehend stillgelegt werden und zum weiteren Schutz die Betonblöcke vorhanden sind, verliert sich der Witz wirklich völlig, wenn man beachtet das der gute Mann so weit weg stehen muss, dass die Gleisarbeiter weder ihn noch die Fahne erkennen können. Mit anderen Worten steht der Typ mutterseelenallein im nirgendwo und macht wirklich überhaupt gar nichts, er muss einfach nur da sein… Und ich will nich wissen wie viel Geld man ihm dafür bezahlt :D

2 Responses to Die härtesten Jobs der Welt

  1. Gisela Thies

    Du mußt wohl immer über alles läßtern? Dafür gibt es Australien
    vielleicht nicht so viele Arbeitslose wie bei uns. Für den ersten
    Bericht habe ich wieder keine Antwort-Möglichkeit gefunden.
    Andere Länder, andere Sitten, was die Arbeitssicherheit angeht.
    “Dafür wird man ja auch besser bezahlt”.
    LG Mama und Papa

  2. Landert Marc

    Könnte man hier ein paar kontzaktinformationen erhalten zu den jobs?
    Da ich eigentlich beabsichtige die Sprache zu lernen und neben bei was zu verdienen wäre dies wohl ein guter ”verdienst”.

    Besten Dank schon im Voraus

    Marc

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