Über Neujahr in Skibbereen

Langeweile oder Lust am Schreiben, ihr könnt es euch aussuchen.
Jedenfalls habe ich mich selber überredet mal wieder etwas zu verfassen, um euch die Zeit meiner Abwesenheit zu versüßen.
Da ihr so gut wie nichts über unserer Ankunft hier in Sikbbereen wisst und auch keine Fotos des Anreisetages existieren, dafür war meine Kamera echt zu weit unten im Gepäck, fasse ich sie hier lächerlich kurz, verglichen mit der Realität, zusammen.

Die Abreise in Slane war für 11 Uhr geplant…daraus wurde nichts wir fuhren um 13 Uhr. Einfach mehr Zeit um die Sachen zu packen, da die dann aber doch recht fix gepackt waren konnten wir noch 2 Stunden chillen.
Mit dem Bus ging es dann wieder einmal nach Dublin.
Die Bushaltestelle nach Cork war schnell gefunden und so kamen wir nochmal in den Genus der irischen Höfflichkeit…Innerhalb von zehn Minuten hielten drei Busse und ein Privatauto an der Bushaltestelle nach Cork an, um zu fragen ob jemand vielleicht falsch steht und doch lieber zum Flughafen von Dublin möchte.
Da wir vielleicht glücklicherweise nicht falsch standen und auf dem Bus Corcaigh oder so ähnlich zu lesen war, haben wir drei Stunden später das Licht der Welt in Cork erblickt…Es war 20 Uhr, dunkel, kalt und nass. Herrlich.
Nach kurzem Umweg waren wir dann auch schon im Bus nach Skibbereen, das bei Ankunft größer war als vermutet und der Bus 1,5 Kilometer von unserem Host, Liss Art Estate: http://www.lissardestate.com/the-estate.html, entfernt war.
Klingt nicht soo weit, wird es aber mit 18 Kilo Gepäck, Gitarre, Regen, Dunkelheit und der Ungewissheit des richtigen Weges.
Am Ende haben wir es gefunden, so viel sei verraten und das hier artet schon wieder total aus darum sag ich jetzt einfach die Hinreise war schon toll…

Den ersten Tag nach unserer Ankunft hatten wir frei und so haben uns die anderen Helferlein hier, ein wie könnte es anderes sein Spanisches Paar, Nel und Paula, und eine Italienerin, Sabrina, das Haus inklusive Riesengarten gezeigt. Da der Garten, wie im Satz zuvor angedeutet, riesig ist hat der Tag nicht ausgereicht. Keine Bange in den folgenen Wochen haben wir ihn durch Arbeiten wie Laub harken, Laub harken, Teiche ausheben, Laub harken, Bäume und Sträucher trimmen, Entwässerungsgraben für eine Wiese anlegen, meine regelmäßigen Jogging Runden und Laub harken, sehr gut kennen gelernt.

Unser Oberguru hier wenn wir im Garten arbeiten, ist der Gärtner(kommt überraschend nicht?) Donnie, ein Ire wie man ihn sich besser in keinem Kindbuch vorstellt.
Gesunde 50, lässige Pullis und Schiebermütze, markanter Gesichtszug mit Überbiss, athletisch und Hände größer als alles was ich bisher gesehen habe.
Dazu noch eine Prise an Humor und Geschmeidigkeit.
Neben der Gärtnerei hat er natürlich noch eine eigene kleine Farm mit Pferden, Schafen usw.
Da er hier schon ein fast zwei Jahrzehnte arbeitet, genießt er das Privileg ein paar Quadratmeter für seine Pferde und Schafe nutzen zu können…Vielleicht hatten die vorherigen Besitzer auch einfach Angst vor seinen Händen und die neuen Eigentümer sind zu Faul.
Außerdem ist so ne Tierherde ja auch was feines fürs Gästeauge.
Besonders faszinierend ist seine Tierkenntnis, die man besonders gut beobachten kann wenn er mit seiner Colliedame die Schafe zusammentreibt(Video folgt).

Ach herrje das wächst mir hier schon wieder alles über den Kopf, ich muss mich irgendwie dazu bringen häufiger kleinere Texte zu schreiben…

Weiter im Programm…Wir hausieren hier in einem Luxushotel und wo ein Luxushotel ist da gibt es auch Luxushotelgäste.
Die werden von zwei grandiosen Hausdamen versorgt, 3 Köchen bekocht und insgesamt glaube ich etwas über sieben Servicekräften bedient.
Mehr kann ich zum Personal nicht sagen, dass würde mal wieder den eh schon ausgedehnten, eigentlich schon nicht mehr vorhanden Rahmen zum Implodieren bringen.
Alle toll und alle auf der Gitarre unterschrieben.
Einen Koch muss ich dann doch noch erwähnen, Paulin, bei der wir einen kleinen Neujahresnäck mit etwas zu viel Wein hatten=).

Über die Weihnacht-/Neujahrstage haben wir dann im Haus, besonders in der Küche ausgeholfen. Abwaschen was das Zeug nicht hält, ab und zu mal dem Koch das Händchen halten und jede menge Holz hacken, schließlich möchten die feinen Damen und Herren bei Zentralheizung und Kaminfeuer frühstücken, lesen, sein, dinieren und wohl auch schlafen.
Seit einer Woche düpeln wir jetzt wieder im Garten rum.

So viel zur Arbeit hier…

Über das Haus schreib ich jetzt mal nichts weiter, für irgendwas müssen ja auch die Bilder gut sein.

Die Freizeit verbringen wir mit Kochen, Gitarre spielen, ich Joggen, Chillen, Pubs besichtigen, Radtouren usw. Wie immer halt.
Die erste Tour ging nach Baltimore in der Hoffnung ein paar Delfine, Wale oder Wassernixen vors Auge zu bekommen.
Nix. Aber schöne Küstenlandschaften nahmen uns die getrübte Stimmung(Der Moment in dem man das Meer riechen konnte, ohne es zu sehen war fantastisch=)).
Zum nächst besten Zeit Punkt bin ich dann alleine nach Tragumna geradelt. Ebenfalls sehr schön und ebenfalls ohne Meerestiere, nur ein kälteresistenter Schwimmer…Hat mir gereicht.
Vor den Festtagen sind die Spanier dann von dannen geflogen und Sabrinas Freund,Fabio kam uns besuchen.
Das war dann zusammen mit Melanie unsere kleine Feiertagsfamilie.
Herrliches Weihnachtsessen und Anstoßen aufs Neue Jahr mit der “gehobenden” Gesellschaft war die Folge.
Eine Woche später hat uns Fabio dann schon wieder verlassen.
Letzten Sonntag bin ich dann mit Sabrina die entlang Küste in Richtung Osten gefahren. Ein Fischerdörfchen schöner als das andere.
Vorgestern hatte sie dann Geburtstag, den wir im Paragon ,einem größerem Pub hier in Skibbereen, mit Irish Coffee und nem Pint gefeiert haben.
Mehr gibts über Skibbereen nicht zu sagen, außer das es Küsten nah ist…

Ihr seht ich bin am Schluss ungenauer geworden aber es schwindet mir die Lust und ich hab doch meiner Mutzke versprochen zu ihrem Geburtstag einen neuen Eintrag zu machen.
Also an alle die meiner Muschenke in den nächsten Tagen über den Weg laufen, fleißig gratulieren und ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG MAMA=).

Macht es gut

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The first month in Perth

Sooo…. Now I’m staying here since one month and am quite familiar with everything and everyone. Christmas and New Year are already far behind and have been the weirdest celebrations of all times :D Christmas without genetical family at the beach at more than 40 degrees was by far the strangest christmas I can imagine. But with the WBL-fam it was still awesome :) New Year we celebrated in the dunes behind a lonely beach outside from Perth with nearly the whole hostel and massive sound and lightsystem :D That was my first real beach party and for that it was fuckin awesome!
The other nights I spent at the hostel having some private party with the others or going out to a bar near to the hostel. The days I usually spent for hangin around at the beach or in the livingroom, go surfing, looking for a job in the city or visiting some nice spots around Perth. Unfortunately everything here is even more expensive than I thought (and I prepared myself for expensive conditions…) so I’m not really able to be as active as I would like to be :( Actually it was my intention to start my trip with quite a lot of hard work but that failed at my timing. In general I’m searching for a job at the mines or at a construction site somewhere in the outback because these jobs are paid incredible good. Certainly its not easy to find a job in this area anyway but its simply impossible if all the companies are on collective summerholidays which were starting when I started to look for a job and ended for the most companies on monday this week. So I’m looking forward to find a nice place for refilling my wallet, soon :) And just because I’m able to I’ll continue in German now :P

Soo, hier nun noch ein paar deutsche Ergänzungen ;)
Job ist also immer noch net gefunden aber ich hab meine Taktik jetzt mal dahingehend geändert, dass ich erstmal innerhalb von Perth was suche um nen bissl zu Netzwerken. Vorher habe ich halt ausschließlich nach “Fly in Fly out”-Jobs gesucht, da die wie oben beschrieben einfach nur unchristlich vergütet werden. Ohne den ein oder anderen Bekannten in der richtigen Postition oder irgendwelche ernstzunehmenden Qualifikationen ist es allardings megafrustrierend nach sonem Job zu suchen :( Habe mittlerweile Kontakt mit über 20 Firmen aber wirklich nahe bin ich glaub ich noch keinem Job. Naja, das zum Thema Arbeit…
Aufgrund der Tatsache das ich kein Geld hab kann ich natürlich auch die Freizeit nicht wirklich so nutzen wie das gern würde aber nichtsdestotrotz hab ich schon einige prima Erlebnisse gehabt :) Nähere Infos dazu gibs wieder unter den jeweiligen Bildern! Enjoy ;)

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Frohes Fest aus Skibbereen =)

Die “Ersten zwei Monate” sind nun mit Bildern versehen, für einen neuen Artikel fehlt mir zurzeit echt die Lust darum kürze ich das hier ab, wünsche allen frohe sonnige Weihnachten und schon mal einen guten Rutsch ins neue Superjahr.

Bis die Tage;)

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3 days in Bangkok – warming up

Vorab die deutsche Zusammenfassung: Kulturell und Erlebnismäßig schon echt nice aber wer mal so richtich mies auffe kacke haun will is mit Bangkok echt bestens beraten :D

So now I’m in Perth for more than one week and start to feel a bit familiar with everything. One week ago that looked quite different. Fresh shocked and amazed from the floating life in Bangkok I where landing at the Australian airport and did my first steps on australian ground.
Again four days ago I landed in Bangkok and was so curious about what will happen to me the next days.
My first impression was the incredible heat even at the nighttime (I arrived at about 7 o’clock at the airport) and the really vibrant environment. The first trip in Bangkok just ended in the youth hostel where I met a nice guy from England. After some talk we decided to have some great traditional thaimeal at a restaurant and a look at the patpongroad (propably the most fucked up touristroad in whole Bangkok :D). Knocked out from all the heat and the bright nightlife I just slept like a baby in the air-conditioned 4-beddorm after we came back.
On the next day we spent a lot of time for having a look at the Grand Palace, the WatPhra- and the WatPo-monestary and some other nice places in Bangkok. The evening we spent on some beers, billiard and a good talk :) The Wednesday I spent for having a look at the big shoppingmalls to find some new clothes. Unfortnately I just found out that the best opporturnity for buying clothes is the weekendmarket which is only available – drumroll – on the weekend >.< Additionally I felt the jetlag comming over me. At the first day I didn’t felt anything but this day I just went into 3-days-awake mode at about 12 o’clock on midday. Actually thats quite funny if you just hang aroung with some friends but its not usefull at all when you want to do something serious :(
What to do… Anyway I found some nice T-Shirts for a quite good price (I think Superdry-Shirts for 5 euros are quite rare in Europe ;)). In the evening we were closing with a quite educating dive in Bangkoks nightlife which is just awesome :D
For more details I let the pictures talk again!
Merry Xmas to everyone btw ;)

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Ersten zwei Monate…

Ja,  ja ich weiß es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist es soweit und ihr könnt freudestrahlend einen neuen,
nicht ganz kurzen Blogeintrag von mir genießen.
Da zwischen dem letzten und  jetzigem Eintrag unter anderem zwei Dublin Besuche, etliche kulturelle und landschaftliche Besichtigungen,
jede menge neue Bekanntschaften, eingezogene Bankkarten, kaputte Gitarren,
zwischendurch etwas Arbeit und viele feucht fröhliche Abende liegen, teile ich den Eintrag am besten auf.
Nicht das euch, oder mir beim späteren durchlesen langweilig wird.

Da mein Zeitgefühl, für wann ich was wie gemacht habe, hier durch extreme Gelassen-und Unabhängikeit nicht gerade gesteigert wurde, fang ich einfach mal mit den Tätigkeiten an die uns hier zu einem schönen Dach über dem Kopf und jeden Tag frischem und wunderbaren Essen verhelfen.( Die schleimerei mit dem Essen geht an dieser Stelle an unserer Spanische Haushaltshelferin Laura, muy bien)

Regulär fangen wir hier um 9 Uhr an, um 11 ist wohlverdiente Teepause, um 13Uhr Mittag und um 16 Uhr Schluss…Allerdings nehmen die das hier dem Arbeits und Pausenzeiten  nicht sooo genau.
Sagen wir mal wir haben keine Arbeitszeiten und belassen es dabei.
Was wir in unserer kein Arbeitszeit machen, hängt meist vom Wetter ab und wenn nicht gerade spezielle Arbeiten wie Schweine umsiedeln, Hühnern den Popo pudern, Kühe einfangen oder fiese Hähne schlachten, füttern wir jeden Tag die Tierchen hier und helfen beim Umzug der Farm mit allen Nebentätigkeiten.
Nach der Arbeit haben wir uns in den ersten Wochen so ziemlich alles hier in der Umgebung angeguckt.
Unter anderm den “Hill of Slane” mit einer schönen alten super Ruine von dennen es hier mehr gibt als überflüssige Straßenschilder in Deutschland.
Dann doch lieber Ruinen.
Sonst haben wir zu Hause gechillt, gekocht, gequatschen, gechillt, gechillt und ein paar mal konnte ich mich zum Joggen überreden. Außerdem gingen wir regelmäßig ins “Boyle’s”, dem laut hier besten Pup in ganz Irland (bis jetzt volle Bestätigung von unserer Seite aus).

…Ok Planänderung. Da ich eigentlich unbedingt wieder etwas veröffentlichen möchte aber jetzt schon 2 Wochen an dem Blogeintrag rumdümpel, weil mir einfach nicht mehr alles einfällt, fasse ich die letzten Wochen jetzt zusammen und versuche es kurz zu halten.

Bereit? Und los: Erste MithelferSchrägstrichBewohner in den ersten zwei Wochen, 2 Mädels aus Deutschland(es werden nicht die letzen Deutschen in Irland sein die wir treffen, soviel sei verraten).
Zusammen mit dennen haben wir an irgendeinem Samstag im Oktober unsere erste Dublin Besichtigung gestartet.
Kurz nach dem Eintreffen haben sich unsere Wege dann auch schon getrennt, Bela und ich sind los gezogen um uns Musikalische-sechsseitige-Irlandtripp-Begleitinsturmente zu besorgen.
Leichter gesagt als getan wenn man wie immer ohne Plan los zieht. Also ab zur Turisteninformation und ein Stadtplänchen besorgt. Da aber zur Überraschung von uns beiden keine “Musicstors with very very cheap second hand guitas” auf dem Plan eingezeichnet waren, musste die gute alte heutzutage viel zu selten gebrauchte, Kommunikation herhalten.
Da Dublin voller Straßenkünstler ist und an der Stelle erwähnt auch sonst eine der schönsten Städte die ich je besichtigen durfte, fanden wir schnell bei einem Gitarristen ein paar Adressen die er uns auch fix auf unserm super Stadtplan zeigen konnte.
1 1/2 Stunden später fanden wir uns in einer 3 Zimmerwohnung im 3 Stock in irgendeiner Gasse wieder.
Der Raum in dem sich die ca. 30 Gitarren befanden war überschaulich.
Beim dritten hingucken viel mein Blick dann auf die Preise und mein Herz in den Keller. Es stellte sich raus das 70% der Gitarren von Rock Legenden Signiert waren und es sich außerdem mehr um eine “Gitarrenwerkstatt” handelte. Ein paar Sätze später war ich stolzer Besitzer einer gebrauchten “Walden” Gitarre für 100 €.
Ich greife hier mal vor…Nachdem wir zu Hause waren habe ich die Seriennummer der Gitarre auf der Homepage von “Walden” eingegeben und rausgefunden das der Neupreis bei 349€.=)
Schnapper würde ich mal sagen und außerdem sieht sie noch mega cool aus.
Bela hat sich drei Läden weiter in eine andere Akustik verguckt.

Nach dem besten Burger den ich jemals Essen durfte, ging es erst einmal wieder zurück nach Slane.
Fazit: Wunderschöne sehenswerte Stadt mit vielen Parks, Denkmälern, Museen, Bauten, dem Burgerladen und natürlich dem “Tempel Bar ” Bezirk. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen;), achso und natürlich überall wo man hinhört Deutsch-.-.

Von da an spielten wir jeden zweiten Mittwochabend zusammen mit dem Pup Besitzer, Andrew und 5 anderen Musikern im “Bolye’s” Irische Folkslieder und alles andere.
Gründe dafür waren die gratis Pint’s =P und natürlich die wunderbaren Erinnerungen an die Abende.
Nach dem ersten Abend brach sie Bela’s Gitarre den Hals, nachdem er Kurt Cobain mäßig durch die Gegend sprangt und Alles kaputt schlagen musste…Kleiner Scherz an dieser Stelle.Muss ja auch mal sein.
War ein verarbeitungs Fehler und er hat ne Neue bekommen.

Nachdem uns die beiden deutschen Mädes verlassen haben, bekamen wir Unterstützung von einer Tschechin, Lenka und…richtig einer weitern Deutschen.(Viele Grüßemittlerweile aus Skibbereen, Melissa;))
War nicht immer ganz einfach aber auf jeden Fall spaßig. Da Lenka eine begabte Violinistin ist hat sie uns die Abende im Bolye’s auf eben dieser begleitet.
Mit Melissa haben wir uns dann über Halloween erneut nach Dublin gewagt.
Da wir für 2 tage bleiben wollten, haben wir uns ein hübsches Hotel rausgesucht und uns auf den Weg gemacht. Und mit hübsch meine ich günstig. Und mit Hotel meine ich Hostel.
Da Bela und ich “eigentlich” keinen Plan hatten was wir uns ansehen wollten, haben wir uns in Melissa’s Obhut gewagt die uns dann durch die “National Museum of Ireland” geführt hat. Für die Kunst und das Landleben hier hatten wir “leider” keine Zeit also blieben uns noch das “Archeaology Museum” und das für “Natural History Museum”…
Mh ja das Archeaology Museum ist durchaus interessant, hat man jedoch andere Sachen zu erledigen wie, Zeitung lesen, aufs Klo gehen, Pflanzen beim wachsen und Regen beim fall zu zusehen, sollte man diese bevorzugen…Das Museum für die nationale Fauna war deutlich besser, nachdem wir die Idee hatten Fotos von den Tieren zu machen und sie mit den Pokemon unserer Kindheit zu vergleichen. Unser eigener Pokedex sozusagen .
Im Hostel haben wir dann Franzosen kennen gelernt mit dennen wir dann Abends gemeinsam losgezogen sind um alle getrennt von verschiedenen Orten kommend, im volltrunkendem Zustand im Hostel am nächsten Morgen wiederzusehen.
Für uns unerwartet nur Melissa war Anfangs nicht soo begeistert;).
Natürlich haben wir auch wieder Deutsche kennengelernt…

Jaa das war dann auch der Oktobert. Der Novembert war eher ruhig mit viel Chillerei und ein/zwei Besichtigungen.
Zum ersten Hügelgräber in der Nähe von Slane, die stolze 3500 Jahre jung  und relativ gut erhalten waren. Da könnte sich so manche Pyramide mal nen Steinchen von abschneiden. Bei der ersten Besichtigung war ich nicht dabei und die anderen drei kamen zu Spät und ratet mal wenn sie da getroffen haben? Einen Deutschen Lehrer mit Anhang.
Beim nächsten Mal waren wir ein bisschen eher da und haben uns für die Führung, ohne die eine Besichtigung nicht möglich ist eingetragen.
Trotz strenger Verbote Fotos innerhalb der Gräber zu schießen gelang es mir heimlich und unter jeglichen Vorsichtsmaßnahmen eine Verwackelte aufnahme des Gangs der Gräber zu machen.(Gebote bitte bei mir einreichen!).
War ganz interessant aber leider auch arschkalt.
Dann haben wir beide uns noch eine kleine Grippe zugezogen und eine Amerikanerin kennen gelernt die 2 Wochen mir uns gearbeitet hat.
Sie ist die Begründung unsere Theorie , dass der Homosapiens Americanus Schmässtus Dummus, von dem alle inkompetenten, unfreundlichen und an Beurteilungsvermögen mangelnden Menschen abstammen, wie der Name schon sagt seinen Ursprung an Amerika hat.
Da dies ausführlich mit unserer Gastfamilie und anderen Helfern besprochen wurde gibt es dazu nichts mehr zu sagen.
Tja die Gitarren wurden fleißig von allen in Slane signiert und können sich schon sehen lassen.
Gestern hieß es dann für uns Abschied nehmen und auf nach Skibbereen, süd westlich von Cork.
Hier sind wir dann gestern Nacht um 22uhr eingetroffen. Es handelt sich um ein Hotel/Restaurant mit über 200 Hektar Garten plus See.
Das Haus selbst ist ein Anwesen beträchtlicher Größe. Fotos und mehr Informationen folgen in Kürze…versprochen;)
ps: Die Managerin ist, wie könnte es anders sein eine Deutsche.
pps: Eine 26 jährige und verdammt gut aussehende Deutsche.

 

 

 

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Die höchste Lebensqualität der Welt findet man in Wien

vermitteln einem zumindest die Ergebnisse diverser Umfragen und Städtevergleiche der letzten Jahre.

Bestätigen kann ich an dieser These, das Wien die Stadt mit der wohl beeindruckendsten Architektur ist, die ich bis jetzt besuchen durfte.
Ob es nun die Staatsoper, der Stephansdom, die Votivkirche, das kunsthistorische Museum oder das Schloss Schönbrunn mit seinem unglaublich riesigen Garten ist, bei jedem Besuch dieser Bauwerke fühlt man die historische Vergangenheit förmlich durch seine Adern fließen. Die Dichte an Gebäuden mit monarchischen, kirchlichen oder kunsthistorsichen Hintergründen ist derart hoch das man wahrscheinlich Wochen in der Stadt zubringen könnte bis man sich auch nur annährend alle Sehenswürdigkeiten näher angeschaut hat. Dementsprechend bin ich auch dieses mal wieder sehr begeistert vom kulturellen Teil meiner Reise.

Grund dieses Ausflugs war in erster Linie allerdings der gute Beno, der seit einigen Monaten hier studiert. Wir waren halt übereingekommen, dass wir uns nochmal ordentlich vollschnacken sollten, bevor ich nach Australien weiterziehe. Und das haben wir auch gemacht :)
Viele gute Gespräche über Gott und die Welt, Psychologie, Philosophie, Wien, wiener Mundart, Wiener Schnitzel, Käsekrainer, Herbert Grönemeyer, Hunde in Hemden und schlittschuhlaufende Affen beschwingten meinen Geist bis in höchste Höhen! Während und zwischen diesen Gesprächen besuchten wir zahlreiche Cafes, Kneipen, Restaurants, Weihnachtsmärkte (etwas früh ich weiss aber wenn man schon mal da ist…), Ausstellungen, Monumente und andere Sehenswürdigkeiten. Zum Abschluss meines Besuchs gönnten wir uns dann noch eine sehr interessante Vorlesung über die Geschichte des Behaviorismus und seine Erkenntnisse zum Thema “Lernen”.
Die Story darüber wie ich die Eichhörnchen mit der Hand und die Amseln auf meiner Hand mit Nüssen gefüttert hab passt hier grad iwie nicht mehr rein aber wer Interesse dran hat kann mich ja einfach fragen ;)

P.S. Ich weiss noch nicht wie ich dann Bock hab aber aufgrund zahlreicher Forderungen werd ich ab dem nächsten Artikel wahrscheinlich anfangen auf Englisch zu schreiben. Also viel Spass bei den vielleicht letzten Bildbeschreibungen auf deutsch ;)

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So far from home – von Привiт bis Будьмо

Montag morgen, 29.10.12 6:26, Flughafen Hamburg Lübeck

Diesmal geht es nach Kiew zum guten Vitali den ich in Norwegen kennen gelernt habe (und zu Vitali Nummer 2, auch aus Kiew und in Norwegen kennengelernt). In freudiger Erwartung darauf was mich hinter dem ehemaligen eisernen Vorhang so erwartet (das östlichste das ich bis jetzt gesehen hab ist Leipzig) sitze ich hier am Flughafen (das heisst in einem ziehmlich schlecht beheizten Zelt wtf…) und warte darauf das WizzAir mich aufgabelt. Etwas mulmig ist mir ehrlich gesagt schon zumute aber wie immer wird denke ich schon alles gut laufen.

Und nun, einige Wochen später, weiss ich das alles wieder einmal mehr als nur gut gelaufen ist :) Und ich muss echt sagen, dass ich mich in meinem ganzen Leben noch nie so weit weg von zuhause gefühlt habe! Ein ziehmlich befremdliches Gefühl kam zum ersten Mal bereits in Lübeck am Flughafen auf, als die Leute um mich herum aufhörten Deutsch, Englisch oder irgendeine andere Sprache zu sprechen von der ich mehr als drei Wörter verstehe. Auch vermisste ich plötzlich diverse andere altbewährte deutsche Gewohnheiten. Hierzu zählte zum Beispiel die Fähigkeit das hintere Ende einer Schlange zu erkennen und sich dann auch dort anzustellen und nicht einfach dran vorbei zu latschen und sich dann wie selbstverständlich vor einen zu stellen. Ebenfalls scheint es da drüben erblich bedingte Probleme mit der Gesichtsmuskulatur zu geben, da so gut wie niemand in der Lage ist auch nur im Ansatz einen freundlichen Gesichtsausdruck anzunhemen.

Das Bild verschärfte sich weiter als mein Flieger zur Landung in Kiew ansetzte – es ist HAGENAU so wie ihrs euch alle vorstellt! Megaheruntergekommene Strassen, ausserhalb des Stadtinneren überall verlassene Baustellen und Ruinen alter Häuser oder Fabrikgebäude. In und um die Stadt herum wuchern die gigantischen Plattenbauviertel so weit das Auge reicht. Und ausser dem Stadtzentrum und dem inneren der Häuser ist alles im Sowjetstyle – auch wenns nur 50 Jahre alt ist siehts aus wie 200 und seit dem Bau hat sich niemand mehr auch nur im Ansatz dafür interessiert wies aussieht. Genaugenommen muss man eigl auch sagen ab der Mitte des Baus, da die Hälfte nicht einmal fertiggestellt ist (siehe zum Beispiel Bilder des Rohbetonflurs vor Vitalis Appartment). Generell kann man die Mentalität da drüben ganz gut mit “They don’t give a shit” zusammenfassen. Klingt übertrieben? Ne halbe Stunde nach meiner Ankunft wollten wir zu Fuß einen Ampelüberweg überqueren. Es war grün für uns und rot für die Autos aber das heisst hier gar nichts. Als wir grad losgehen wollten entschied sich der Fahrer vonnem Auto in der größe eines Q5, welcher aber wenigstens vor der roten Ampel gehalten hatte (auch nicht selbstverständlich), einfach mal spontan auf dem Fußgängerüberweg zu wenden. Generell muss man immer aufpassen da vielen Leuten die Ampeln schlichtweg egal sind. Auch Fußwege unterscheiden sich hier in ihrer Funktion leicht von Unseren… Ist irgendwo Stau und man muss schnell wo hin fährt man halt auf dem Fußweg weiter. Passen den Leuten die Bremsschwellen nicht werden hier einfach ein paar Elemente demontiert und mitgenommen, sodass man eine Spur hat auf der man schnell durchfahren kann. Bekommt die Polizei mal was mit werden einheitliche Schmiergelder nach Katalogpreisen bezahlt :D

Dazu kommt das niemand (ausser der den Leuten die ich durch Vitali kennen gelernt habe) auch nur 2 Worte Englisch konnte. Das heisst ohne ihn oder Vitali Nummer 2 wäre ich ganzschön aufgeschmissen gewesen (gibt in Kiew nichtmal ne Touristeninformation).
Also ihr seht schon, für mich der noch nie östlicher als in Leipzig unterwegs war, kam das alles schon ganzschön krass.
Aber auch wenn das jetzt alles so schlimm klingt hab ichs einfach nur mega gefeiert. Das keiner der Leute die man nicht kannte mal im Stande war zu lächeln empfand ich zwar als relativ traurig aber über den ganzen Rest hab ich mich köstlich amüsiert :D

An dieser Stelle sei auch gesagt, dass die meissten da mit ihrer Lage alles andere als glücklich sind (vor allen Dingen die Leute die mal für längere zeit in Europa waren). Daneben laufen da auch viele noch viel ernsthaftere Dinge scheisse wie zum Beispiel die 80 Jahre alten Babuschkas, die für 2 Euro die Stunde putzen gehen müssen, um sich am Leben zu erhalten. Dürfte denke ich auch einer der Gründe sein warum niemand mehr lächelt. Naja, aber das nur am Rand erwähnt.

Bei den ganzen grad erwähnten Dingen bin ich umso glücklicher das der lächelnde(!) Vitali mich am Flughafen gleich direkt im Ankunftsbereich in Empfang nahm und ich mich somit gleich in guten Händen fühlte. Womit wir zum nächsten prägenden Teil meines Ukraineaufenthaltes kommen: Die unglaubliche Gastfreundlichkeit! Kaum waren wir beim Einfamilienhaus seiner Eltern (etwas ausserhalb von Kiew) angekommen, öffnete seine Mutter die Tür und neben dem herzlichen Empfang schlug mir gleich der Geruch von Essen entgegen. Dies sollte sich noch einige Male wiederholen (so ziehmlich jedes mal wenn wir dort ankamen). Seine Ma stand ausnahmenslos jedes mal wenn wir kamen in der Küche und servierte uns ein Dreigängemenu. Erst gabs etwas ähnliches wie “Bursch” (traditionelle ukrainische Suppe), dann meisst gebratenen Reis mit Fleisch und panierten Pilzen und zum Nachtisch Pfannkuchen. Dazu sei gesagt das in Osteuropa sowie in Russland und der Ukraine die Emanzipation der Frauen noch nicht ganz so Einzug gehalten hat und sie von daher noch primär für den Haushalt und damit für das Wohlergehen der Familie zuständig sind. Aber auch in allen anderen Bereichen war jeder (inklusive Vitalis Freunden und Vitali 2) bemüht mir viel von der Stadt zu zeigen und mir generell einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Entgegen der Leute die man nicht kannte waren Vitalis Freunde also auch alle sehr interessiert, freundlich und bemüht Englisch zu sprechen auch wenn es nicht allen ganz leicht fiel. Ob es nun eine unserer diversen Stadtführungen, Kirchenbesichtigungen, Kunstausstellungsbesuche, LaserTag-Spiele (Muhahaha!), Billiardspiele, Saufgelage, Staatsoperbesuche, Restaurantbesuche oder meinem Gastvorstrag an Vitali Nummer 2s Universität (Muhahaha2!) war, immer hat man versucht mich gut zu unterhalten. Und das haben sie auch verdammt gut hinbekommen!
Alles in allem war es also mal wieder ein grandioser Trip auf dem ich viele Leute kennen gelernt, viel Kultur erlebt, viel Spaß gehabt und mich sehr gut aufgehoben gefühlt hab.
Leider habe ich diesmal von den meissten Dingen keine Bilder oder nur 1080p Videos gemacht, von daher sei gesagt das ich noch erheblich mehr erlebt hab als hier jetzt beschrieben wird oder an Bildern zu sehen ist aber es is nunmal wies is…

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4 Tage in London

Der Oktober neigte sich allmählich dem Ende entgegen, mein letzter Auslandsaufenthalt lag über 2 Monate zurück und ich war im Begriff seit vielen Jahren mal wieder etwas zu unternehmen, das sich schon fast wie ein echter Familienurlaub anfühlt (abgesehen von Andres Umzug nach Bremerhafen ende August :D).
Gemeinsam mit Ines und meiner gütigen Mutter gings diesmal für zum Sightseeing nach, ihr habts erraten, London. Im Gegensatz zu meinen anderen Touren hatten wir uns diesmal bereits im Vorraus einige Geanken dazu gemacht was wir uns anschauen wollen und die Tage damit schon recht gut verplant. Das Programm setzte sich dabei aus den meissten großen Touristenattraktionen und einigen individuellen Wünschen zusammen.
Nachdem ich anfangs mit den riesigen Gebäuden und den unglaublichen Menschenmassen mal wieder etwas überfordert war, bin ich jetzt einfach nur noch völlig begeistert von der Stadt! Bin mir bewusst das ich nur die Touristenseite kennengelernt hab aber die hat mir wirklich sehr gut gefallen. Alle sind megafreundlich und hilfsbereit, die U-Bahn ist einfach nur nen Hit (wenns nich grad hochsommer ist, ich weiss), es gibt megaviel zu entdecken und generell find ich die Stadt einfach nur geil. Die andern beiden waren auch völlig begeistert, wobei Ines ja mittlerweile schon zum dritten mal in London unterwegs war.
Sehr zwielichtige Gefühle hat die lückenlose Kameraüberwachung der Stadt bei mir ausgelöst. Muss mit meiner grundsätzliche Antiüberwachungsstaateinstellung leider zugeben das man sich egal wo man war immer ziehmlich sicher gefühlt hat. In der letzten Konsequenz is mir das auch egal da die Kontras natürlich haushoch überwiegen aber ich fands interessant diesen Aspekt einfach mal hautnah zu erleben.
Da ich jetzt im Prinzip nur noch erzählen könnte wie wir von einer Sehenswürdigkeit zur andern geeiert sind lass ich statt dessen wieder einmal die Bilder sprechen.

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Urlaub in den Fußstapfen meiner Kindheit

Fast anderthalb Monate sind vergangen seit ich aus Norwegen wiedergekommen bin und nun geht es wieder weiter. Nach der großen Hast zum Bahnhof freue ich mich nun auf anderthalb Wochen im aus Kindertagen wohlbekannten Österreich. Neu ist diesmal das ich mit dem guten Florian unterwegs bin, welcher damit der erste Reisepartner ist der mich begleitet (ganz normal Urlaub hab ich natürlich schon mit x Leuten gemacht).

An dieser Stelle sei gesagt, dass mittlerweile schon fast November ist und ich bis jetzt keine Lust hatte weiterzuschreiben :D Das heisst jetzt gehts im Präterium weiter. Naja, nach Österreich und zurück gings mit der deutschen Bahn und dem “Quer-durchs-Land-Ticket” und anschließend mit der Sparschiene in Österreich. Ein ganzschönes Abenteuer da man nur Nahverkehrszüge nutzen darf aber mit etwas Glück und Geduld sind wir so für 70 Euro pro Nase von Celle bis in den Süden von Österreich und wieder zurück gekommen. Den ersten Tag haben wir in Salzburg verbracht was wirklich eine prima Entscheidung war. Sehr schöne Stadt die einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Allerdings auch dementsprechend vermarktet und hoffnungslos von Asiaten überrannt aber was solls. Danach gings dann weiter nach Klagenfurth zum Campen am Wörthersee. Hatten dabei mächtig Glück da zu der Zeit gerade ein riesen Stadtfest anfing bei dem auch ganzschön was los war. Der wohl mit Abstand lustigste Abend unseres Urlaub ereignete sich damit bereits am zweiten Tag unserer Reise. Nach einigen Startschwierigkeiten und diversen Leuten die wir auf den Festlichkeiten kennengelernt hatten fanden wir uns letztendlich in einer Kunstgallerie namens “Art Lane” wieder. Das klingt nicht nur merkwürdig, es war es auch und die Umstände unter denen wir da gelandet sind waren ebenfalls mehr als rätzelhaft! Leute, Musik und Atmosphäre waren allerdings supergut also entschieden wir uns da zu bleiben und verlebten einen fulminanten Abend der seinen gloreichen Abschluss darin fand das Florian an einer Tankstelle von einem Bediensteten ein Brötchen in die Kehle geschoben bekam :D
Naja, die weiteren Tage verbrachten wir mit dem besichtigen der Stadt, gammeln am Strand, saufen und dem Versuch ein Auto zu mieten was dank nicht vorhandener Kreditkarte leider zum misserfolg wurde. Nach einigen Tagen gings dann weiter nach Bodensdorf am Ossiacher See. Recht beschauliches und verschlafenes Dörfchen mit recht merkwürdigen Menschen und einer noch viel merkwürdigeren Kegelbahn :D Insgesamt waren die Tage hier sehr entspannt und die Abende ziehmlich lahm (keine Ahnung warum aber die Einheimischen hatten so ungefähr überhaupt keinen Bock mit Menschen zu sprechen die nicht aus dem Dorf kamen). Dafür haben wir dann noch einen recht netten Abend mit Wolfgang (Jules Dad) verbracht, welcher hier auch grade Urlaub machte. Schade war es das Jules nicht dabei war, da wir diesem Ort einige Recht schöne “Jugenderinnerungen” verdanken aber gut war es trotzdem. Am Tag vor unserer Rückreise erklommen Flo und ich dann noch den Gerlitzen, welcher mit seinen 1909 Metern Höhe der bis jetzt höchste Gipfel ist den ich auf meinen Reisen erklommen hab (selbstverständlich war ich schon auf weitaus höheren Bergen, allerdings war ich da noch erheblich jünger und es ist in keinster Weise dokumentiert). Die letzte Nacht in Österreich verbrachten wir dann in Salzburg auf dem Bahnhof, was sich am Ende jedoch als überraschend kompfortabel herausstellte (für Leute die nicht zu faul sind ihre Isomatte rauszuholen >.<).

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Anreise nach Irland und die ersten beiden Tage

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Hey, hallo und wunderhübsche Grüße aus dem atom-grünen Irland. Wir dachten uns das wir unseren Tripp gerne mit euch Neidern teilen wollen und falls es keinen interssiert ist der Blog ein gutes Tagebuch, aus dem ich später mal meinen Kinder oder Haustieren vorlesen kann.
Habt erbarmen wenn wir mal 28 Tage nichts Posten und seht bitte über Rächtschreipvehler hinweg. Viel Spaß und beim fleißigen Lesen und Kommentieren.

Euer Ralph, oder wie man hier sagt “Raelff”, was mir ziemlich gut gefällt…

20.09 quasi Gestern

Fangen wir mal am besten so an wie man jede Reise anfängt, mit der Hinfahrt. Dank an Bela’s Vater der uns Donnerstag nach seiner Nachtschicht reibungslos bis nach Hamburg gebracht hat wo wir ruck zuck (und keine Ironie an dieser Stelle) durch den Check In und sämltiche Kontrollen gekommen sind. Nur beim Personalausweis wurde “Bela” alias “Dennis Steinbach” zur Seite geholt, weil ein schlimmer Finger namens “Benjamin Steinbach”wegen irgenwelcher Dokumentenfälschung oder Ähnlichem gesucht wird.
Nach kurzem Small Talk mit den Polizisten, waren wir auch schon im Flieger der uns mit ein paar Platzwechselungen und Turbolenzen heile in Dublin abgesetzt hat.

Von da aus ging es dann ohne Plan mit den Worten, “irgendein Bus fährt uns sicher schon nach Slane”, dem Kleinstädchen das für die nächsten sechs Wochen unserer Zu Hause sein wird, weiter.
Gedacht, getan und schwup waren wir auf dem Weg, der uns entlang der Westküste in Richtung Norden führte. Die Fahrt ging durch reichliche Dörfer mit den für hier Typisch kleinen Häuschen. Auf der Karte haben wir dann festgestellt, dass alle kleinen Dörfchen zusammen eine Stadt gebildet haben. Halt ziemlich weitläufig das Ganze hier und bei nur insgesamt 4,5 Millionen Einwohnern müssen sich die Städte Irlands ja irgendwie zusammen setzten.
Unser erster Eindruck von Infrastruktur, Autofahrern und Verkehr, hat sich nach kurzem Gespräch mit unseren Host auch schnell bestätigt…Super breite, ausgebaute Straßen auch ohne Jeep befahrbar, seehr geduldige niemals hupende Autofahrer und durch Autobahn-Maut für LKW’s auch kaum einer der über die Dörfchen und wie gesagt super breiten und ausgebauten Straßen fährt………….;) ein wenig Ironie Verständniss ist an dieser Stelle durchaus angebracht.

Aber davon mal abgesehen ist Irland, ( so weit wir das jetzt schon sagen können) so wie man es sich vorstellt, nur noch besser.
Es gibt kaum einen Quadratmeter ohne irgendetwas Pflanzliches, mehr Ruinen als Normale Häuser und davon hat jedes 2te noch die gleichen Steinfassade wie die Burgen und Schlösser die hier zu Haufe die Landschaft verschönern.
Unglaublich schön das ganze, aber der Hammer kam auf uns zu als wir Slane erreichten. Von Westen her nur über eine einspurige alte Steinbrücke zu erreichen und zwei Amplen sorgen dafür, dass es keine Zusammenstöße gibt.
Nach der Brücke fühlt man sich als würde man in eine einzige Burg fahren…Zur Rechten einen Steinmauer die einen ins Dorf führt und zur Linken ein riesiges verziertes Stahltor im Steinbogen der natürlich auch zu einer Mauer gehört. Aber zu dem Tor Später mehr;)
Den Mittelpunkt Slans bildet eine Kreuzung mit Vier gleichen, jeweils 2 gegenüberstehenden Häusern.
So schluss jetzt den Rest seht ihr auf den Bildern..

Das Wohnhaus Unsere Gastfamilie befindet sich ungefähr 30 Sekunden Fussmasch von der Kreuzung entfernd.
Wir dann so rein ins Haus und wurden herzlich von Alex, dem Vater in Empfang genommen. Die Übrigen Bewohner des Hauses setzten sich aus Alex Frau Carina, der 5 jährigen Tochter Laura, dem 4 jährigen Rorey, dem 5 Monate jungen Casper und zwei Hunden, Tarkka und (Name fällt mir gerade nicht ein). Ein junges Spanisches Paar, Laura und Lucho die seit einem Jahr der Familie Helfen, sind ebenfalls Teil dieser ingesamt jungen Familie.

Der Außenbereich des Hauses umfasst einen ausreichden Garten mit Gewächshaus, ein Hühnergehege und zwei in den angrenzenden Wald gelegte Schweinegehege. In dem einen lebt Mr. Piggels eigentlich zusammen mit Martilda. Da diese aber vor kurzem geworfen hat, befindet sie sich mit den kleinen Ferkeln im anderem Gehege.
Außerdem grenz ein Weg der in den Wald führt an das Grundstück.
Über eben diesen wurden wir von Lucho und Carina zu unser Unterkunft gebracht und wir mussten feststellen das der ganze Wald und sich die dahinter befinde Wiese zum Grundstück der Familie gehört.
Auf der riesigen Wiese stand auf einmal ein  Schloß, zu dem auch das Tor am Anfang von Slane gehörte. Nach ein paar wortlosen Momenten die Carina wohl bemerkt hat, wurde uns erzählt, dass Alex Moutcharles, der Vater, Kronfürst vom Castel Slane ist und sich unsere Unterkunft in einem zu dem Schloss gehörendem Gebäude mit eingenem Innenhof befindet, das momentan zu einer Destille umgebaut wird. Für alle Ungläubigen: http://www.slanecastle.ie/.

Die Wohung sieht aus wie im Mittelalter nur mit Strom, fließend Wasser und Küchengeräten.
Da die Heizung noch nicht ganz fertig ist, müssen wir mit einem Ofen heizen;).
Zum Glück ist es hier noch nicht ganz so kalt.

Den Rest der Destille und alles Organisatorische haben die beiden uns dann schnell erklärt und uns in unserer eigenen Obhut gelassen.
Nach ein Paar Einkäufen haben wir es uns hier gemütlich gemacht und sind relativ früh zu Bett.
Die Nacht war ganz ok, bis auf ein paar Störungen durch Bela’s Schlaflaute die ich aufgenommen  und ihm bei Wiederholung mit Veröffentlichung gedroht habe.

Heute morgen durften wir das Begrüßungs Geschenk unseres Hausnagers vom Wasserkocher entfernen(siehe Bilder). Danach haben wir die Tiere gefüttert, hier in der Destille geholfen und dann mit Lucho, Bohnen, Gurken und Salat von der etwas weiter außerhalb liegenden Farm geerntet.
Nach dem Lunch mit Laura und Lucho haben wir die Wohnung, die uns doch ein bisschen zu äh sagen wir Alt aussah von Staub, Spinnen + Wegben und Schmutz befreit.

Jetzt chillen wir uns gleich vor den Ofen uns lassen den Abend davor ausklingen=).
Schöne Grüße an Alle

Machts gut und bis die Tage.

 

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