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BKK – Wird halt nie langweilig

Posted by on Dezember 20, 2014

“Ham and Cheese?” ist mittlerweile immer das Erste was ich hier morgens zu hören bekomme, wenn ich mich nach dem Aufstehen in den “Vorhof” meines Hostels schleppe. Und wie jeden morgen bin ich wieder gespannt wie ein Flitzebogen, ob ich heute wohl mal meinen Tee dazu bekomm. Seid fünf Tagen bestell ich jeden morgen das Käse-Schinken Sandwich mit einem Tee bei unserer reizenden Bar/Reception/Cleaning and Cooking lady aber leider blieb der Tee bis jetzt immer aus…

Erkennen wie gut ich mich in diesen Teil der Welt bereits eingelebt hab, tu ich an Hand der Tatsache, dass ich noch nie wirklich den Drang verspürt hab mal nach zu haken, wo denn der Tee eigentlich geblieben ist. :D Okay, nun weiss ich – Tee gab es auch heute wieder nicht – dafür aber eine Banane?! Wie es sich hier gehört nahm ich diese natülich mit einem freundlichen lächeln und nicken entgegen, bedankte mich mit einem zufreidenen “kobkun krab” und widmete mich dem Konsum meiner Erwerbschaft.
Der Unterhaltung diente heute primär ein wie gewohnt waghalsiger Thai mittleren Alters, welcher mit geradezu artistischem Geschick auf der oberen Stufe einer etwa 1,80m hohen freistehenden Leiter balancierte um die Lampen zu putzen.

Wie dem auch sei – mein mittlerweile dritter Bangkok Aufenthalt ist nun leider fast wieder vorbei und entgegen allen Kritikern kann ich immer noch nicht die geringste Abneigung gegen diesen lauten, dreckigen und chaotischen Flecken von Land verspüren. Urheber daür dürften wohl die unbegrenzten Möglichkeiten und das diesen zu Grunde liegende Chaos darstellen. Anders als die ersten zwei Male bei denen ich in Silom zuhause war, hab ich mich diesmal in einem Hostel unweit der Kao San Road eingenistet. Wie gewohnt prima Hostel mit massenhaft lieben Menschen und die Kao San um die Ecke. Das Einzige was etwas nervt ist der Umstand das ich fast ausschließlich Leute kennen lern, die den nächsten Tag wieder weiter ziehen. Auch wenn es irgendwie schon seinen Witz hat jeden Tag mindestens 5 neue Leute kennen zu lernen, mit denen man dann feiern geht als wenn man sich schon seid 10 Jahren kennt und am Ende ihre halbe Lebensgeschichte kennt, wird das nach ner Woche irgendwann etwas anstregnend. Wie gerufen hab ich dann natürlich vorgestern noch eine bezaubernde kleine ortsansässige Filipina kennen gelernt, die meinen Trip noch mit etwas Tiefgang und Konsistentz verfeinert hat.

Nun da ich nur noch etwa eine Flugstunde von Berlin entfernt bin und mein nächster BKK Aufenthalt sich aller frühestens in 12 Monaten einstellen wird, bin ich zum ersten mal sogar ein bisschen traurig nicht noch länger da geblieben zu sein.

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